Schulhackathons – Schüler:innen werden zu Umweltschützer:innen

Schulhackathons sind eine sehr gute Möglichkeit, um das Thema Umwelt an der eigenen Schule stärker in den Fokus zu rücken.

  1. Bewusstseinsbildung unter Schüler:innen: Schulhackathons können das Bewusstsein der Schüler:innen für Umweltfragen schärfen. Die Beschäftigung mit Themen wie Grüne Schule, Umweltschutz, Klimaneutralität und Nachhaltigkeit führt zu einem tieferen Verständnis und Bewusstsein für Umweltprobleme.

  2. Design Thinking-Methode: Die Anwendung der Design Thinking-Methode ermöglicht es den Schüler:innen, sich intensiv mit Umweltthemen auseinanderzusetzen. Sie recherchieren, führen Interviews, entwickeln Ideen und Prototypen, testen diese und setzen ihre Ideen um. Dieser Prozess fördert kreatives und kritisches Denken sowie die Fähigkeit zur Problemlösung.

  3. Aktive Teilnahme: Schulhackathons fördern die aktive Beteiligung der Schüler:innen. Sie fühlen sich verantwortungsbewusster und sind motivierter, Maßnahmen für den Umweltschutz zu ergreifen und positive Veränderungen in ihrer Gemeinde herbeizuführen.

  4. Lokale Relevanz: Die Projekte können sich auf lokale Umweltthemen konzentrieren, was die Relevanz und das Engagement der Schüler:innen erhöht. Die Arbeit an konkreten, greifbaren Problemen in ihrem Umfeld macht das Thema Umwelt für die Schüler:innen real und unmittelbar wichtig.

  5. Zusammenarbeit mit Experten: Die Zusammenarbeit mit lokalen Umweltexperten und -organisationen bereichert den Lernprozess. Experten können wertvolle Einblicke und Vorschläge liefern, die den Schüler:innen helfen, gut informierte und effektive Lösungen zu entwickeln.

  6. Praktische Erfahrungen und Ergebnisse: Die Ergebnisse der Hackathons werden auf schulhackathon.de zur Verfügung gestellt, damit andere Schulen davon lernen können. So können die Schüler:innen ihre Arbeit einem breiteren Publikum vorstellen und ihre Lösungen weiter verbreiten.

Insgesamt bieten Schulhackathons eine dynamische und interaktive Plattform, um das Umweltbewusstsein in Schulen zu stärken und Schüler:innen zu aktiven Umweltschützer:innen zu machen.

Diese Schulen beschäftigten sich während ihres Schulhackathons mit dem Themenfeld “Umwelt”:

Berufskolleg Witten, NRW

Im Rahmen des Hackathons mit dem Thema “Schule der Zukunft” beschäftigten sich die Schüler:innen mit dem Teilaspekt Nachhaltigkeit. Das Ziel dabei war es, den Schulalltag umweltfreundlicher zu gestalten. Die Schüler:innen stellten sich dabei u.a. folgende Fragen: Wie kann die Schule durch Gebäudeenergie und Begrünung klimaneutral werden? Wie können wir ein Verkehrskonzept entwickeln, bei dem möglichst viele mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zur Schule kommen und was brauchen wir dafür? Wie gehen wir mit Müll um?

Dr. Georg-August-Zinn-Schule, Hessen

Im Rahmen des Schulhackathons an der Gesamtschule wollten die Schüler:innen sich bewusst mit den Nachhaltigkeitszielen auseinandersetzen und ein Bewusstsein für die Ziele im täglichen Handeln schaffen. Außerdem beschäftigten sich die Schüler:innen mit Müllvermeidung und Mülltrennung und sprachen auch darüber, wie Müll durch Recycling wiederverwendet werden kann.

Nähere Infos über die Schulen und ihre Hackathons findest du unter https://schulhackathon.de.

Jetzt Schulhackthon planen!

Wir freuen uns sehr über dein Interesse an einem Schulhackathon. Bitte hinterlass hier deine Kontaktdaten. Wir melden uns in Kürze, um mit Dir ein Gesprächstermin zu vereinbaren.

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Was ist der Zukunftsrat?

Im Zukunftsrat kamen 108 unterschiedliche zufällig ausgewählte Menschen Lehrkräften, Eltern, Schüler:innen und Sonstigen mit Bezug zum Bildungssystem aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zusammen.

Die Zusammensetzung wurde nach unterschiedlichen Kriterien getroffen. Diese führte zu folgender Zusammensetzung:

Diese Menschen verteilen sich dabei u.a. auf 65% Frauen und 35% Männer. 19% waren Schüler:innen, 38% Eltern, 24% Lehrkräfte und 19% Sonstige (Erzieher:innen, Wirtschaft, Sozialumfeld Schule und weiteres). Außerdem vertraten die Teilnehmenden verschiedene Schulformen (31% Grundschulen, 3% Hauptschulen, 6% Real- und Sekundarschulen, 35% Gymnasien, 9% Gesamtschulen sowie 16% sonstige Schulformen). 25% der Mitglieder des Zukunftsrates haben einen Migrationshintergrund. Außerdem wurde eine Verteilung nach Bundesland- und Altersgruppenzugehörigkeit getroffen.
In insgesamt sechs virtuellen Sitzungen im Zeitraum vom 24. April 2021 bis 28. Juni 2021 entwickelten die Teilnehmenden des Zukunftsrates in einem deliberativen Verfahren die zentralen Elemente für ein Zielbild der Schule von Morgen. Unterstützt vom Input diverser Expert:innen, wurden in verschiedenen thematischen Sitzungen die Themen Vision, Werte, Kompetenzen, Lernfelder und Lernthemen der Zukunft diskutiert, kritisiert und durch mehrere Zwischenabstimmung gemeinsam verabschiedet.

Der erste Entwurf des Zielbildes aus dem Zukunftsrat wurde von den Teilnehmenden des #wirfürschule Hackathon vom 14.-18.06.2021 weiter diskutiert und bewertet. Das Feedback wurde anschließend ausgewertet, diskutiert und eingearbeitet. In der vorerst letzten Sitzung des Zukunftsrates am 28. Juni ist nun eine zweite Version des Zielbildes entstanden, welche in der Illustration und im Dokument zu sehen ist. Dieses Zielbild floss in das Gesamtkonzept ein, welches der Kultusministerkonferenz im Herbst vorgestellt wurde.