Design Thinking Workshop

Der ideale Einstieg in kreative Problemlösung und Schulinnovation

Wie können wir Schule gemeinsam neu denken und konkrete Herausforderungen kreativ lösen? Design Thinking ist ein nutzerzentrierter und agiler Ansatz, mit dem komplexe Herausforderungen und Fragestellungen strukturiert bearbeitet und innovative Lösungen entwickelt werden. Dabei stehen die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt: verstehen, Ideen entwickeln, Prototypen bauen, ausprobieren, Feedback einholen und Lösungen Schritt für Schritt verbessern.

Design Thinking ist Teil der Welt des agilen Arbeitens und ergänzt Methoden wie Scrum: Während Design Thinking vor allem dabei hilft, das richtige Problem zu verstehen und eine passende Lösung zu entwickeln, unterstützt Scrum anschließend dabei, diese Lösung iterativ und im Team umzusetzen.

Gerade für Schulen bietet Design Thinking vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Wie kann der Unterricht motivierender gestaltet werden? Wie können Lernräume oder der Schulhof verbessert werden? Wie lässt sich die Kommunikation in der Schule neu denken? Oder wie können Schüler:innen stärker an der Gestaltung ihres Schulalltags beteiligt werden?

In diesem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden die Grundprinzipien des Design Thinking und erfahren, wie innovative Ideen systematisch entwickelt werden können. Statt theoretischer Konzepte stehen eigenes Ausprobieren, kreatives Arbeiten und die Entwicklung konkreter Lösungsansätze im Mittelpunkt.

Inhalte:

  • Grundlagen des Design Thinking
  • Nutzerzentriertes Denken und Arbeiten
  • Kreativitäts- und Ideation-Methoden
  • Prototyping und schnelles Testen von Ideen

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Fachkräfte und alle Personen, die im Kontext (Hoch-)Schullehre unterwegs sind

Dauer: 3 Stunden
Format: Online oder vor Ort
Teilnehmende: Max. 15 Personen

Kosten: 120,00 Euro pro Person (zzgl. MwSt.)

Datum
17. Sep. 2026
Abgelaufen
Uhrzeit
14:00 - 17:00

Preis

120,00 €

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Was ist der Zukunftsrat?

Im Zukunftsrat kamen 108 unterschiedliche zufällig ausgewählte Menschen Lehrkräften, Eltern, Schüler:innen und Sonstigen mit Bezug zum Bildungssystem aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zusammen.

Die Zusammensetzung wurde nach unterschiedlichen Kriterien getroffen. Diese führte zu folgender Zusammensetzung:

Diese Menschen verteilen sich dabei u.a. auf 65% Frauen und 35% Männer. 19% waren Schüler:innen, 38% Eltern, 24% Lehrkräfte und 19% Sonstige (Erzieher:innen, Wirtschaft, Sozialumfeld Schule und weiteres). Außerdem vertraten die Teilnehmenden verschiedene Schulformen (31% Grundschulen, 3% Hauptschulen, 6% Real- und Sekundarschulen, 35% Gymnasien, 9% Gesamtschulen sowie 16% sonstige Schulformen). 25% der Mitglieder des Zukunftsrates haben einen Migrationshintergrund. Außerdem wurde eine Verteilung nach Bundesland- und Altersgruppenzugehörigkeit getroffen.
In insgesamt sechs virtuellen Sitzungen im Zeitraum vom 24. April 2021 bis 28. Juni 2021 entwickelten die Teilnehmenden des Zukunftsrates in einem deliberativen Verfahren die zentralen Elemente für ein Zielbild der Schule von Morgen. Unterstützt vom Input diverser Expert:innen, wurden in verschiedenen thematischen Sitzungen die Themen Vision, Werte, Kompetenzen, Lernfelder und Lernthemen der Zukunft diskutiert, kritisiert und durch mehrere Zwischenabstimmung gemeinsam verabschiedet.

Der erste Entwurf des Zielbildes aus dem Zukunftsrat wurde von den Teilnehmenden des #wirfürschule Hackathon vom 14.-18.06.2021 weiter diskutiert und bewertet. Das Feedback wurde anschließend ausgewertet, diskutiert und eingearbeitet. In der vorerst letzten Sitzung des Zukunftsrates am 28. Juni ist nun eine zweite Version des Zielbildes entstanden, welche in der Illustration und im Dokument zu sehen ist. Dieses Zielbild floss in das Gesamtkonzept ein, welches der Kultusministerkonferenz im Herbst vorgestellt wurde.