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Good Practices

Es gibt bereits viele Schulen, die heute schon die Zukunft leben.

Von ihnen möchten wir lernen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben und haben daher im Rahmen des Hackathons 2021 Good Practices von Schulen gesammelt. 20 Good Practices wurden von der Jury als Highlight ausgezeichnet.

Die Schule als Dienstleistungszentrum

Präsent und 7/24 erreichbar auch in Krisenzeiten

Schule
Friedrich-Elvers-Schule Europaschule Förderzentrum Heide

Ziel
Unser Ziel ist es „Kinder und Jugendliche stark zu machen für ein eigenständiges Leben.“ ...

Kurzbeschreibung
Schon seit längerer Zeit ist es uns ein Anliegen Servicestelle zu sein...

Format

Präsent und 7/24 erreichbar auch in Krisenzeiten

Friedrich-Elvers-Schule Europaschule Förderzentrum Heide

Ziel

Unser Ziel ist es „Kinder und Jugendliche stark zu machen für ein eigenständiges Leben.“ Dazu ist eine Kooperation mit den Eltern, Erziehungsberechtigten und allen am Erziehungsprozess beteiligten unabdingbar. Schule soll Hilfestellung geben, beraten und für Sorgen, Nöte und Fragen im Erziehungs- und Bildungsprozess offen sein.
Leider erfahren wir zu oft, dass sich Schule auf die Aufgabe als „Bewerter“ und Selektionsinstanz zurückzieht. In Pandemiezeiten hat das dazu geführt, dass sich einige Schulen nur zu gerne auf den Digitalunterricht gestürzt haben.

In der angehängten Darstellung stellt der Psychiaters Dr. Gerlach eindeutig und unmissverständlich dar, dass Erziehung und Bindung aber nur in der Schüler:innen – Lehrer:innen Interkation stattfinden kann.

Kurzbeschreibung

Schon seit längerer Zeit ist es uns ein Anliegen Servicestelle zu sein und für und mit den Eltern, Erziehungsberechtigten und am Erziehungsprozess beteiligten zu arbeiten. Die Elternarbeitsstandards (Siehe Anlage) sind dafür ein Merkmal.

In Pandemiezeiten haben wir dann zum Einen gemerkt, dass sich viele hinter den Kontaktverboten „versteckt“ haben und viele Hilfs- und Unterstützungsangebote weggefallen sind. Zum Zweiten wurden Kinder und Jugendliche mit besonderen Förderbedarfen während der ersten Pandemiewelle vollkommen vergessen. Deshalb haben wir uns frühzeitig mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt und Hilfen von uns aus angebahnt.
In der zweiten Pandemiewelle haben wir dann ein eigenes Angebot mit JAW und AWO auf den Weg gebracht (Siehe Anlage)

Derzeit arbeiten wir an einem Fortbildungsangebot um auf das Angebot aufmerksam zu machen.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Kooperation

Bundesland

Schleswig-Holstein

BEREICH / INHALT

Auf das Leben vorbereiten | Beteiligte einbinden

Vorgehen

Das angehängte Video verdeutlich, dass es nicht um wilden Aktionismus sondern um strukturierte Schulentwicklung geht. Entscheidend ist, dass wir in unserem Förderzentrum eine einheitliche Idee / Vision davon entwickelt haben, was unsere Aufgabe ist und wie wir diese erreichen wollen.

https://www.dropbox.com/s/uwmdr8klur4qa1u/Bildungsgerechtigkeit_FES_Heide_verbesserter_Ton.mp4?dl=0

Diese einheitliche Idee / Vision ist das, was langjährige Arbeit erfordert. Die Angebote, Ideen und Arbeitsschritte in der Pandemie haben sich dann von selbst ergeben.

Unterstützungen

Letztendlich war und ist sehr viel möglich und das bereits unter den gegebenen Voraussetzungen. Es ging also weniger um die Frage der Unterstützung sondern um die Frage des Mutes zur Umsetzung.
Ein wichtiger Partner ist für uns das Jugendamt und die Sozialhilfeträger.

Hindernisse

Die Informationsflut war anfänglich ein Problem. Durch enge Zusammenarbeit mit den benachbarten Schulen bzw. den Leitungen dieser Schulen konnten hier allerdings die Kräfte gebündelt werden und die Informationsflut beherrscht werden. Jeder wusste etwas, daraus wurde eine Arbeitsgrundlage geschaffen. Diese Zusammenarbeit zwischen den Schulleitungen ist auch in vielen anderen Bereichen hilfreich.

Erfolge

Wir sind anerkannte und nachgefragte Beratungs- und Betreuungsinstanz. Unsere Schreiben hier ist Teil dieser Bemühungen. Uns geht es nicht um Preise. Wir wollen den Gedanken der Schule als Servicestelle für Eltern, Erziehungsberechtigte und am Erziehungsprozess beteiligte weitertragen und an möglichst vielen Schulen verankern. Deshalb darf beigefügtes Material gerne weitergegeben werden und wir freuen uns auf Rückfragen oder Besuche.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

Förderschule

ANSPRECHPARTNER:IN

Friedrich-Elvers-Förderzentrum.Heide@Schule.LandSH.de

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=Ob7ZY6dWJOo

INTERNETAUFTRITT

https://www.friedrich-elvers-schule.lernnetz.de

Lernen im eigenen Tempo

Schule
Erich Kästner-Schule IGS

Ziel
Als eine "Schule für Alle" ist es schon immer unser Ziel, allen Kindern eine bestmögliche Entwicklung nach ihren individuellen Bedürfnissen zu...

Kurzbeschreibung
Lernbüros statt Klassenräume, Projekte statt „Nebenfächer“, Könnensbeweise statt Klassenarbeiten – bei uns geben die Schüler:innen vor, wann sie mit...

Format

Erich Kästner-Schule IGS

Ziel

Als eine „Schule für Alle“ ist es schon immer unser Ziel, allen Kindern eine bestmögliche Entwicklung nach ihren individuellen Bedürfnissen zu ermöglichen. Bei einer Schülerschaft, die von ihren kognitiven Voraussetzung von geistiger Behinderung bis Hochbegabung reicht, war die Auflösung des Lernens im Gleichschritt eine notwendige Voraussetzung, um eben jenes Ziel zu erreichen.

Kurzbeschreibung

Lernbüros statt Klassenräume, Projekte statt „Nebenfächer“, Könnensbeweise statt Klassenarbeiten – bei uns geben die Schüler:innen vor, wann sie mit wem an welchem Fach arbeiten und wann sie welche Kompetenzen nachweisen möchten. Dafür haben wir tradierte Strukturen aufgelöst.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Unterrichtsentwicklung | Lernort

Bundesland

Hessen

BEREICH / INHALT

Neue Lernkultur und Methodik einführen | Neue Rahmenbedingungen schaffen | Lernorte der Schule von Morgen gestalten

Vorgehen

Am Anfang stand ein „Pädagogischer Salon“ bei Rotwein und Knabbereien, an dem das Kollegium über Bildung diskutierte. Am anschließenden Pädagogischen Tag fanden sich Kolleg:innen zu einer Arbeitsgruppe zusammen, die weiter darüber nachdachte, wie zeitgemäße Bildung an der Erich Kästner-Schule aussehen könnte. Aus dieser Gruppe bildete sich wiederum ein Team aus sechs Personen, die den folgenden Jahrgang 5 konzeptionell vorbereiteten. Dank glücklicher Zufälle (aussortierte Möbel anderer Schulen) und großem Engagement aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft (Geldspenden, Sachspenden) konnten Räume anders gestaltet und ausgestattet werden.

Unterstützungen

Die Alemannenschule Wutöschingen diente als Denkanstoss, engagierte Menschen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft unterstützten das Vorhaben.

Hindernisse

Wie bei jedem Veränderungsprozess bedurfte es auch bei uns einer gewissen Überzeugungsarbeit gegenüber kritischen Stimmen im Kollegium. Durch einen transparenten Entwicklungsprozess (Kommunikation über Slack, Arbeitsgruppen offen für alle) konnten jedoch viele Bedenken gelöst und Menschen mitgenommen werden.

Erfolge

Die Kinder kommen gerne zur Schule, alle Kinder haben Anschluss gefunden. Zudem bekommen wir auch sehr viel positiven Zuspruch durch Eltern. Dies zeigt sich unter anderem an den gestiegenen Anmeldezahlen insbesondere von Kindern mit gymnasialer Empfehlung. Auch wir Lehrkräfte nehmen die tägliche Arbeit mit den Kindern als sehr viel entspannter wahr, zudem werden wir den Kindern und ihren individuellen Bedürfnissen besser gerecht.

Dauer der Umsetzung

zwischen 6-12 Monate

SCHULFORM

Gesamtschule

ANSPRECHPARTNER:IN

eks-igs@darmstadt.de (Dr. Dominik Dilcher)

VIDEOLINK

https://www.rtl.de/cms/darmstadt-schueler-der-erich-kaestner-gesamtschule-lernen-im-eigenen-tempo-4749328.html

INTERNETAUFTRITT

https://www.eks-igs.de

Bildungsmomente

Individuelle Lern- und Entwicklungsberichte mitsamt Empfehlungen statt Zensuren

Schule
Montessori-Reformschule (private Realschule)

Ziel
Sie erscheinen vierteljährlich und zeigen dem/der Schüler:in schriftlich auf...

Kurzbeschreibung
Unser Ziel: Eine Alternative zu Ziffernzeugnissen schaffen, die...

Format

Individuelle Lern- und Entwicklungsberichte mitsamt Empfehlungen statt Zensuren

Montessori-Reformschule (private Realschule)

Ziel

Sie erscheinen vierteljährlich und zeigen dem/der Schüler:in schriftlich auf, woran und mit welchem Erfolg er/sie in den einzelnen Fachbereichen gearbeitet hat und welche weiteren Schritte von den Lernbegleiter:innen zum Erreichen weiterer Lernerfolge empfohlen werden. Zusammen mit den regelmäßig stattfindenden Gesprächen bilden sie den Zeugnisersatz. Transparent, individuell, wertvoll.

Kurzbeschreibung

Unser Ziel: Eine Alternative zu Ziffernzeugnissen schaffen, die der individuellen Lernentwicklung gerecht wird und den Schüler:innen einen wertvollen Mehrwert bietet.

Format

Bewertungs-/Prüfungsformat | Schulentwicklung/Haltungsarbeit

Ort

Nordrhein-Westfalen, Dorsten (Wulfen)

BEREICH / INHALT

Beteiligte einbinden | Auf das Leben vorbereiten | Neue Lernkultur und Methodik einführen | Neue Rahmenbedingungen schaffen | Persönlichkeit von KuJ entwickeln | Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern

Vorgehen

Schriftliche Lern- und Entwicklungsberichte gab es an unserer Schule schon immer. Wenn man – so wie wir – Lernen als Weiterentwicklung versteht, machen Rückmeldungen in Form von Benotungen einzelner Momentaufnahmen keinen Sinn. Gerade in der Zeit des Distanzlernens wurde nochmal viel deutlicher, wie wichtig die individuelle Begleitung eines jeden Jugendlichen in seinem persönlichen Lernprozess ist. Die bereits bestehenden Lerndokumentationen wurden angepasst und der Fokus noch mehr auf Empfehlungen zur persönlichen Entwicklung gelegt.

Unterstützungen

Schüler:innen, Eltern

Hindernisse

Das Schreiben von individuellen Berichten ist nicht leicht – Formulierungen sind interpretierbar und kommen manchmal anders an, als sie gedacht sind. Eine gesunde Feedbackkultur ist hier unerlässlich…

Erfolge

Beziehungsarbeit und die Wertschätzung eines jeden Einzelnen wird bei uns großgeschrieben. Der persönliche Austausch in mündlicher und schriftlicher Form ist aus unserem System nicht wegzudenken. Schüler:innen und Eltern wissen dies sehr zu schätzen. Viele Schüler:innen sind dankbar für die Empfehlungen und greifen sie direkt auf. Wenn dies zu weiteren Lernerfolgen führt, ist das natürlich großartig – auch für die Lernbegleiter:innen.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

staatlich anerkannte Privatschule

ANSPRECHPARTNER:IN

susanne.schulte@montessori-dorsten.de

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=VC7MX_kK5Nc

INTERNETAUFTRITT

https://www.montessori-dorsten.de

AHA-Momente

Das individuelle Lexikon für alle Schüler:innen der Montessori-Reformschule nun auch digital

Schule
Montessori-Reformschule (private Realschule)

Ziel
Gerade für eine Montessori- Schule, die von ihrer Materialvielfalt lebt...

Kurzbeschreibung
AHA-MOMENTE, so heißt das persönliche Lexikon...

Format

Das individuelle Lexikon für alle Schüler:innen der Montessori-Reformschule nun auch digital

Montessori-Reformschule (private Realschule)

Ziel

Gerade für eine Montessori- Schule, die von ihrer Materialvielfalt lebt, war der plötzliche Wechsel in das Distanzlernen eine Herausforderung. Mit der App ist es uns gelungen, eine Brücke zwischen selbstständiger Erarbeitung und notwendiger Begleitung in Form von zusätzlichen Hilfestellungen zu bauen.

Kurzbeschreibung

AHA-MOMENTE, so heißt das persönliche Lexikon eines jeden Schülers/ jeder Schülerin. Nun gibt es dies auch digital und es wächst immer weiter dank des engagierten Kollegiums und der motivierten Schülerschaft. Tutorials, podcasts, PDF- Dateien, wir erweitern unser Wissen gemeinsam.

Format

Befähigung | Unterrichtsentwicklung | Lernort

Ort

Nordrhein-Westfalen, Dorsten (Wulfen)

BEREICH / INHALT

Lernorte der Schule von Morgen gestalten | Neue Lernkultur und Methodik einführen

Vorgehen

AHA-MOMENTE gab es immer auf dem Papier. Jeder Schüler/ jede Schülerin sammelte seine persönlichen AHA-Momente in einem Ordner. So entstand ein persönliches Lexikon, auf das der/die Schüler:in jederzeit zurückgreifen konnte, um beispielsweise nochmal nachzulesen, welche Satzglieder es gibt oder wie man Wahrscheinlichkeiten berechnet. Seit Beginn des Schuljahres hat nun jeder Schüler/ jede Schülerin ein eigenes Tablet auf dem die AHA-MOMENTE-App installiert ist. Hier sind Tutorials und Dateien zu finden, auf die alle Schüler:innen zurückgreifen können, um sich in neue Themen einzuarbeiten oder bereits bekannte Inhalte aufzufrischen. Das Besondere dabei: die Videos, podcasts und Dateien wurden von den Lernbegleiter:innen erstellt. Das macht es ansprechender und wertvoller und führt dazu, dass nun auch Schüler:innen Lust bekommen AHA-Momente für ihre Mitschüler:innen zu erstellen. Ein wunderbarer Nebeneffekt!

Unterstützungen

Schülerschaft, Eltern, Fördergemeinschaft, Kollegium

Hindernisse

Die technische Umsetzung bleibt eine Herausforderung, da ist es wichtig, dass man auf ein gutes Netzwerk von Kolleg:innen, Eltern und außerschulischen Partnern zurückgreifen kann.

Erfolge

Auch im Präsenzunterricht ist die APP regelmäßig in Gebrauch. Schüler:innen können sich so während der Freiarbeitszeiten selbstständig in neue Themen einarbeiten, Hilfen finden oder eigene Momente erstellen.

Dauer der Umsetzung

1-2 Jahre

SCHULFORM

staatlich anerkannte Privatschule

ANSPRECHPARTNER:IN

reformschule@montessori-dorsten.de

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=Y0J5PRRBuE4

INTERNETAUFTRITT

https://www.montessori-dorsten.de

„Zukunftskompetenzen der Schule“

8-teiliege MeetUp-Reihe

Schule
Don-Bosco-Schule Rostock

Ziel
Unser Ziel ist die "Zukunftskompetenzen der Schule" bekannt zu machen, Schulentwicklung zu initiieren und uns zu vernetzen. Schule muss ein...

Kurzbeschreibung
Wissen teilen, Schule agil gestalten, alle beteiligen.

Format

8-teiliege MeetUp-Reihe

Don-Bosco-Schule Rostock

Ziel

Unser Ziel ist die „Zukunftskompetenzen der Schule“ bekannt zu machen, Schulentwicklung zu initiieren und uns zu vernetzen. Schule muss ein Hoffnungsort sein. Wir sind selbst die Lösung. Teilen ist auch ein FutureSkill, deshalb sollte jeder aus und außerhalb der Schulgemeinschaft teilnehmen können.

Kurzbeschreibung

Wissen teilen, Schule agil gestalten, alle beteiligen.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Unterrichtsentwicklung | Kooperation | Lernort | Sonstiges Format | Schulfach

Sonstiges „Format“

Inklusion

Ort

Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

BEREICH / INHALT

Lernorte der Schule von Morgen gestalten | Neue Lernkultur und Methodik einführen | Zukunftskompetenzen vermitteln | Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern | Auf das Leben vorbereiten | Beteiligte einbinden | Neue Rahmenbedingungen schaffen | Werte vermitteln | Persönlichkeit von KuJ entwickeln | Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln

Vorgehen

https://www.neue-kirchenzeitung.de/zukunft-ist-eine-frage-der-haltung

Unterstützungen

Margret Rasfeld, Kommune Inklusiv, Claus Ruhe Madsen (Oberbürgermeister Rostock), Tobias Feitkenhauer, Donya Golafshan (MutAcademy), Raul Krauthausen, Claudia Weiss (CooperationCafe), Nina I. Mühlhens (DigitalSchoolStory), Conny Dethloff, Uta Eichborn, Luise Freese, Robert Dahl (Karls Erlebnisdorf), Gabriel Rath (Mandarin Medien), Kati Ahl, MonumentalMo (TikTok), Jan Tauer (TweedBack), Franziska Ziep (Forum Kulturwandel Bildung)

Hindernisse

Es war ein agiler, motivierender Prozess. Es sind mehrere Gruppen für Schulentwicklung aus Lehrer:innen, Eltern, Schüler:innen und Externen entstanden. Neue Formate wurden entwickelt und stehen vor der Umsetzung.

Erfolge

Es haben sich verschiedene Gruppen zur Schulentwicklung gebildet. Vorhaben stehen in den Startlöchern. Pilotprojekte sind gelaufen. Es gibt einen große Vernetzung auch nach außen. Wir haben unsere Schulentwicklung transparent nach außen gemacht, uns mit Initiativen vernetzt und teilen das entstanden Wissen untereinander. Alle Videos stehen auf Youtube für alle Interessierten weiterhin zur Verfügung. Sie werden z.B. in der Lehrer:innenausbildung extern genutzt.

Dauer der Umsetzung

zwischen 3-6 Monate

SCHULFORM

Gesamtschule

ANSPRECHPARTNER:IN

podcast@dbs.bernostiftung.schule

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=zAqnESrY90Q&list=PLJ2vpT4fFrjTP1_yKX16hWwf1T7Mm_SXN

INTERNETAUFTRITT

https://www.youtube.com/c/DonBoscoSchuleRostock05

Erdkinderprojekt

Schule
Freie Gemeinschaftliche Schule "Maria Montessori"

Ziel
Wir wollen einen außerschulischen Lernort schaffen, an dem die Schüler:innen die Möglichkeit haben selbstbestimmt und...

Kurzbeschreibung
Die Jahrgänge 7 und 8 sind (aktuell) einen halben Tag/Woche in einer selbstgewählten Gruppe (Garten, StreetArt, Wirtschaft, Schülerfirma,...

Format

Freie Gemeinschaftliche Schule „Maria Montessori“

Ziel

Wir wollen einen außerschulischen Lernort schaffen, an dem die Schüler:innen die Möglichkeit haben selbstbestimmt und handlungsorientiert mit Spass gemeinsam zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Das Lernen an realen Fragestellungen ermöglicht ein nachhaltiges und tiefgründiges Lernen. Der vorhandene Freiraum für Gruppenprozesse und Selbstreflexion führt zum langfristigen Kompetenzaufbau.

Kurzbeschreibung

Die Jahrgänge 7 und 8 sind (aktuell) einen halben Tag/Woche in einer selbstgewählten Gruppe (Garten, StreetArt, Wirtschaft, Schülerfirma, Band) tätig. Sie verwirklichen selbstgesteckte Ziele mit Hilfe von Experten und ihren selbst erarbeiteten Geldmitteln.

Format

Projekt

Ort

Sachsen, Freiberg

BEREICH / INHALT

Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln

Vorgehen

Wir haben 2017 unsere einzelnen EKP-Tage unter die Lupe genommen und stellten fest, dass wir neue Leitgedanken, Strukturen und Regelmäßigkeit benötigen um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen.

Dabei haben wir auf Erfahrungen bei Hospitationen und die Umfrage unter Schüler:innen (S) und Pädagog:innen (P) zurückgegriffen.

Die Konzepterarbeitung fand auf unserer jährlichen Teamklausur durch die P des Gruppenbereiches (mit Leitungsteam, Stundenplaner sowie S-Vertretung) statt.

Durch Verlagerung einiger Fachstunden in Jahrgang 9 haben wir die Jahrgänge 7 und 8 die Möglichkeit sich außerhalb der Schule mit Inhalten zu beschäftigen, die in dem Alter von Belang sind.

Unsere wichtigsten Leitgedanken sind dabei entstanden:

  • Förderung der Selbstständigkeit und Verantwortung der S
  • die P nur als Begleiter
  • Lernen außerhalb der Schule, selbstständiges Zurücklegen aller Wege
  • das Aufbrechen des Stunden-Pausen-Rhythmus

Die jährliche Bewerbung der S für die Projekte wollten wir beibehalten.

Die EKP-Messe als Präsentation zum Schuljahresabschluss ist Herausforderung und gleichzeitig geliebter Höhepunkt. Sie schafft auch Transparenz für die Eltern und Sponsoren.

Das Konzept wird durch eine jährliche Umfrage unter S und P evaluiert. Dadurch konnten wir in den bisherigen Durchläufen unsere Leitlinien immer wieder schärfen und präzisieren.

Unterstützungen

Die wichtigsten Unterstützer waren zu Beginn der Vorstand des Trägervereins (als Rückhalt) und die Schüler:innen, die uns zu verschiedenen Hospitationen begleitet haben (als Multiplikatoren).
Die Unterstützung im Team für das EKP ist durch die gemeinsamen Hospitationen unerlässlich gewesen.

Experten bei Eltern und bereits vernetzten Betrieben, haben anfängliche Erfolge erleichtert.

„Gesellschaft für Flächenmanagement Freiberg“ (Stadt) als Anlaufpunkt für geeignetes Grundstücke und Verpächter

Hindernisse

Die Frage nach „Wo kommen die Stunden her?“ haben wir durch die Bündelung verschiedener Projektformate in Jg. 7 – 9 und der Eingrenzung auf die Jahrgänge 7 und 8 gelöst. Nachdem wir auch festgestellt haben, dass sich für die Schüler:innen im Jahrgang 9 die Bedürfnisse hinsichtlich der Lernumgebungen durch die bevorstehenden Prüfungen im Jahrgang 10 stark verändern, ist das Verlangen nach stärker fachlich bezogenen Inhalten in dieser Form nicht mehr gut erfüllbar.

Die Skepsis bei Eltern und vereinzelten Kolleg:innen, dass die Zeit „verdaddelt“ ist, konnten wir mit Transparenz und Vertrauen in alle Beteiligten schon innerhalb des ersten Jahres zerstreuen. Besonders die Vorstellung aller Projekte zur abschließenden „EKP-Messe“ ist dabei hervorzuheben.

Vorbehalte in der Umgebung des Gartens: aktive Kommunikation (auch seitens der Schüler:innen), kontinuierliche Entwicklung.

Zuständigkeit von Behörden und Entscheidungsträgern: Transparenz, Mitnahme

Erfolge

  • Garten: Grundstück pachten, Kauf und Ausbau Bauwagen, Pflanzenbörse, Herstellung Saft & Marmeladen, Erntetag mit Grundschülern, Stadtwerke Stiftung Freiberg 2017, Ravensburger Stiftung: Projekt „Werkklasse“ 2020, Sieger sächs. Landeswettbewerb Schulgarten 2020, Einladung zur Sommerakademie „BNE“ des sächsischen Staatsministeriums für Kultus
  • StreetArt: 2x Vernissage mit eigenen Werken, Teilnahme am LackStreicheKleber Urban-Art-Festival Dresden 2017, Preisträger Marktplatz Kultur & Schule 2018, 3. Platz Unart-Performance-Wettbewerb Staatsschauspiel Dresden 2018,
  • Schülerfirma: sächsischer Schülerfirmawettbewerb 2021
  • Sanitätsdienst: 2. Platz JRK – Kreiswettbewerb 2019

Die Begeisterung aller Beteiligten ist zunehmend gewachsen. Im Verlauf der bisherigen Zeit ist das Feedback von „klingt gut, funktioniert das?“ zu „das ist wichtig, schön zu sehen was ihr schafft“ geworden. Es beginnen sich mehr Menschen für diese Form nachhaltiger Bildung zu interessieren.

Dauer der Umsetzung

1-2 Jahre

SCHULFORM

Gemeinschaftsschule

ANSPRECHPARTNER:IN

sekretariat@fgs-freiberg.de

INTERNETAUFTRITT

https://www.fgs-freiberg.de

Der FREIDAY

LOSLASSEN ist die Voraussetzung zum Wandel

Schule
Zukunft-Grundschule Bothmer

Ziel
Unterricht soll Kindern Selbst- und Welterfahrung ermöglichen. Damit sich Bildung ereignen kann, muss die Schule den Kindern die Gelegenheit eröffnen,...

Kurzbeschreibung
An der GS Bothmer haben BNE und Global Goals einen hohen Stellenwert. Der FREIDAY ist fester Bestandteil. Im Klassen- und Schülerrat werden die...

Format

LOSLASSEN ist die Voraussetzung zum Wandel

Zukunft-Grundschule Bothmer

Ziel

Unterricht soll Kindern Selbst- und Welterfahrung ermöglichen. Damit sich Bildung ereignen kann, muss die Schule den Kindern die Gelegenheit eröffnen, ihren eigenen Fragen zu dieser Welt möglichst selbstständig nachzugehen und zu (möglichen) Lösungen zu gelangen. Auch Erfahrungen des Scheiterns sind wichtige Prozesse. Eine Haltungsänderung der Lehrkräfte ist dabei unumgänglich.

Kurzbeschreibung

An der GS Bothmer haben BNE und Global Goals einen hohen Stellenwert. Der FREIDAY ist fester Bestandteil. Im Klassen- und Schülerrat werden die Sch. in Entscheidungen einbezogen. Ein wertschätzendes Miteinander zeichnet unsere Schulgemeinschaft aus!

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Unterrichtsentwicklung | Lernort

Ort

Niedersachsen, Bothmer

BEREICH / INHALT

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Unterrichtsentwicklung | Lernort

Vorgehen

Durch „Schule im Aufbruch“ und Margret Rasfeld wurde der „Transformationssamen“ gesät: Schulleitung-> Kollegiumsteam->Eltern und natürlich SCHÜLER:INNEN… Wir hatten den MUT den Freiday schnell umzusetzen (Unser Motto: Einfach mal machen – es könnte gut werden…) und wurden mit motivierten, kreativ denkenden Schüler:innen belohnt. Durch die Erfahrung ihrer Selbstwirksamkeit haben wir selbstbewusstere und fröhlichere Kinder. Der wichtige (nicht für alle Lehrkräfte einfache) Schritt zu einer veränderten Lehrer:innenhaltung konnte durch das „Loslassen“ in der unverzweckten Schüler:innenlernzeit während des Freidays geübt werden. Inzwischen ist ein individualisierter, klassenübergreifender Unterricht in Lernbüros für das kommende Schuljahr geplant. Unterrichtsinhalte sollen möglichst bald in Projektform möglich sein. Unsere Visionen sind grenzenlos ….unser MUT auch ;))))

Unterstützungen

Schulteam, Eltern, Förderverein, Freiday-Netzwerk, Gemüseackerdemie, Dorfgemeinschaft…

Hindernisse

Das regelmäßige Angebot von Schulentwicklungstreffen gibt kritischen Eltern die Möglichkeit, sich über die Veränderungen der Schule zu informieren oder/und sich selbst einzubringen. Bauliche Maßnahmen hin zu einer zukunftsfähigen Schule werden vom Schulträger (noch) wenig unterstützt. Wir versuchen, mit viel Kreativität das Beste für unsere Schüler:innen zu bewirken.

Erfolge

Eine kleine Auswahl der Selbstwirksamkeitsprojekte während des Freidays: Müllsammelaktionen, plastikfreie Brotdose, ZuFußzurSchule-Aktion, Verkehrsberuhigungung vor der Schule, Puppentheater zum Regenwald, Podcasts, E-Books, Interviews, Plakate, Lapbooks, Videos zu Umweltthemen, Mitbestimmung bei der Schulhofgestaltung, Online-Flohmarkt, Backen und Basteln für einen „guten Zweck“… Durch die Erfahrung ihrer Selbstwirksamkeit haben wir selbstbewusstere und fröhlichere Kinder. Der wichtige (nicht für alle Lehrkräfte einfache) Schritt zu einer veränderten Lehrer:innenhaltung konnte durch das „Loslassen“ in der unverzweckten Schüler:innenlernzeit während des Freidays geübt werden. Inzwischen ist ein individualisierter, klassenübergreifender Unterricht in Lernbüros für das kommende Schuljahr geplant. Unterrichtsinhalte sollen bald in Projekten vermittelt werden. Unsere Visionen sind grenzenlos ….unser MUT auch;))))

Dauer der Umsetzung

weniger als 3 Monate

SCHULFORM

Grundschule

ANSPRECHPARTNER:IN

schule@grundschulebothmer.de

INTERNETAUFTRITT

https://grundschule-bothmer.de

SchülerInnen helfen SchülerInnen am MBG

Schule
Max-Born-Gymnasium Germering

Ziel
Trotz der Lücken im Lernstoff, die größtenteils während des Distanzunterrichts entstanden sind, trauen sich einige SchülerInnen nicht...

Kurzbeschreibung
mein GoodPractice: MS Teams Team, bei dem nur SchülerInnen (keine Lehrkräfte!) mit einem Code beitreten können.Das Team ist in verschiedene Kanäle (je...

Format

Max-Born-Gymnasium Germering

Ziel

Trotz der Lücken im Lernstoff, die größtenteils während des Distanzunterrichts entstanden sind, trauen sich einige SchülerInnen nicht bei Lehrkräften nachzufragen. Ich wollte eine Möglichkeit schaffen, dass SchülerInnen alle ihre Fragen auf einer „lehrerfreien“ Plattform stellen können und von qualifizierten Mentoren und Mentorinnen der Schule akute Hilfestellungen bekommen.

Kurzbeschreibung

mein GoodPractice: MS Teams Team, bei dem nur SchülerInnen (keine Lehrkräfte!) mit einem Code beitreten können.Das Team ist in verschiedene Kanäle (je nach Fach) aufgeteilt und in jedem Fach helfen Mentoren und Mentorinnen nach einem Mentorenstundenplan aus.

Format

Projekt

Ort

Bayern, Germering

BEREICH / INHALT

Lernorte der Schule von Morgen gestalten

Vorgehen

Mir kam die Idee zu diesem Projekt in den Osterferien, sodass ich gleich anfing ein Konzept zu entwickeln. Dieses habe ich dann als erstes einem der Verbindungslehrer geschickt, der sofort von der Idee begeistert war. Zusammen haben wir das Konzept erweitert und die ersten, zu unternehmenden, Schritte erarbeitet. Bald darauf hatte ich ein „Kernteam“ von fünf Schüler und Schülerinnen gegründet, die mir dabei halfen, die Idee weiterzuentwickeln und umzusetzen. Der wohl größte Meilenstein war das Direktorat zu überzeugen. Doch auch dies habe ich geschafft. Mit dem Go des Direktors, ging alles sehr schnell. Innerhalb der nächsten 2-3 Wochen hatte ich genügend ehrenamtliche Mentoren und Mentorinnen gefunden, die mir halfen ein Pilot Projekt nur für die Unterstufe zu starten. Vor den Pfingstferien wurden Elternbriefe in den unteren Jahrgängen ausgeteilt mit einem Code zum Beitreten des Teams. Stand heute: Das Projekt läuft jetzt genau eine Woche. Die Auftaktveranstaltung war sehr erfolgreich und auch Mentorenstunden wurden bereits sehr produktiv abgehalten 🙂

Unterstützungen

Für die Umsetzung meines Projekts brauchte ich als erstes die Unterstützung einer Lehrkraft, deswegen habe ich mich an einen der Vebindungslehrer gewannt. Der Rückhalt durch die SchülerInnen des MBGs war natürlich auch sehr wichtig, um von der Notwendigkeit des Projekts zu überzeugen. Last but not least entschied die Unterstützung des Direktorats über alles weitere.

Hindernisse

1. Die wohl größte Schwierigkeit war das Direktorat von der Idee zu überzeugen. Ich habe dies geschafft, indem ich meine Idee, nachdem ich bereits das Konzept an meinen Direktor weitergeleitet hatte, in einer Konferenz mit einem Verbindungslehrer und zwei Mitgliedern des Direktorats ausführlich vorgestellt habe und das Projekt eingegrenzt habe. Tipp: Wenn ihr von eurer eigenen Idee überzeugt seid, dann lasst euch das ruhig anmerken!Nichts steht euch dann im Weg 🙂
2. Auch nicht einfach war es so viele SchülerInnen wie möglich dazu zu animieren, sich in dem Team einzuloggen. Gelöst habe ich das, indem ich durch die Klassen gegangen bin, dass Projekt nochmal kurz vorgestellt habe und dazu aufgerufen habe, dieses Angebot zu nutzen
3. Ein weiteres, offensichtliches Problem ist, dass die Mentoren und MentorInnen von der Schule nicht bezahlt werden für die Arbeit, die sie in das Projekt stecken… Deswegen mussten wir neue Anreize schaffen: ein offi Zertifikat, dass das Engagement anerkennt.

Erfolge

Erfolge, die die ShS-Mentoren bis jetzt feststellen konnten:
1. verbesserte Kommunikation zwischen SchülerInnen verschiedener Jahrgangsstufen
2. mehr SchülerInnen trauen sich Fragen zu stellen
4. Verbesserung der Leistungen der Teilnehmenden-> sie verstehen den Unterrichtsstoff besser!
5. Metoren und Mentorinnen haben eine größere Verantwortung => LehrerInnen vertrauen jeweiligen SchülerInnen mehr
6. größter Erfolg: Aufzeigen, dass es sehr wohl möglich ist, dass SchülerInnen gemeinsam etwas auf die Beine stellen können

Dauer der Umsetzung

weniger als 3 Monate

SCHULFORM

Gymnasium

ANSPRECHPARTNER:IN

Selin Tegethoff (Schülersprecherin 2021/22): Selin.Tegethoff@gmx.de

INTERNETAUFTRITT

https://mbg-germering.de/

Digitales Schülermagazin „GiPS online“

Schule
Gymnasium in den Pfarrwiesen

Ziel
Die Zielsetzung war es, zusätzlich zum gedruckten Schülermagazin ein Online-Angebot zu schaffen. Dieses sollte sowohl informativ als auch...

Kurzbeschreibung
Online-Schülerzeitung des Pfarrwiesengymnasiums. Auf der dazugehörigen Website sowie...

Format

Gymnasium in den Pfarrwiesen

Ziel

Die Zielsetzung war es, zusätzlich zum gedruckten Schülermagazin ein Online-Angebot zu schaffen. Dieses sollte sowohl informativ als auch unterhaltsam sein.

Kurzbeschreibung

„GiPS online“ ist die Online-Schülerzeitung des Pfarrwiesengymnasiums. Auf der dazugehörigen Website sowie dem Instagram-Account @gipsonline werden dreimal pro Woche neue Inhalte veröffentlicht. Außerdem ist GiPS online auch auf Podcasting-Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts vertreten.

Format

Projekt | Sonstiges Format

Sonstiges „Format“

Seminarkurs Schülermagazin

Ort

Baden-Württemberg, Sindelfingen

BEREICH / INHALT

Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln | Zukunftskompetenzen vermitteln | Sonstiger Bereich

Sonstiger „BEREICH“

Digitale Kompetenzen fördern

Vorgehen

GiPS online entstand im Rahmen des Seminarkurs Schülermagazin unserer Schule. Die Idee, eine Webpräsenz des Schülermagazins zu schaffen ist unter anderem durch „SPIEGEL ONLINE“ oder „ZEIT ONLINE“ inspiriert. Weiterer Anlass waren die Pandemie sowie die stetig voranschreitende Digitalisierung. Nächster Schritt war die Planung: In der neu entstandenen Online-Gruppe des Seminarkurs überlegten wir mit der Unterstützung unserer Lehrkräfte, wie das Webangebot aussehen sollte. Kernpunkt von GiPS online ist die Website https://gips-online.de/, weitere Formate sind Podcasts, ein Newsletter sowie der Instagram-Account @gipsonline. Das Projekt finanziert sich durch lokale Werbepartner.

Unterstützungen

Unterstützung findet das Projekt vor allem bei unseren Lehrkräften. Bei der Finanzierung des Projekts unterstützen uns unsere Werbepartner.

Hindernisse

Zu Beginn des Projekts war es wichtig, schnell eine ansprechende Website zu erstellen. Dies ermöglichte das CMS „WordPress“. Des Weiteren war zu Beginn des Projekts unklar, welche Kosten für die Website anfallen würden. Indem wir einen sehr zuverlässigen und preiswerten Webhosting-Anbieter gewählt haben, fallen diese aber eher gering aus und sind mithilfe unserer Werbepartner gut finanzierbar.
Für die Kommunikation im Team und das Versenden von Dateien verwenden wir zusätzlich zu den wöchentlichen Redaktionssitzungen Gruppenchats sowie die von unserer Schule eingesetzte Lernplattform.

Erfolge

Das Feedback aus unserem Umfeld war sehr positiv und das Projekt wurde von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen. Auch viele ehemalige Schüler:innen sowie Eltern begrüßen das Projekt. Darüber hinaus haben wir im Verlauf des Projekts auch persönlich viel Neues lernen können, von dem Erstellen einer Website über das Erstellen von „Content“ bis hin zu Fotografie, Design oder Projektmanagement.

Dauer der Umsetzung

zwischen 6-12 Monate

SCHULFORM

Gymnasium

Schüler*innenHaushalt

Schule
Grundschule an der Bäke

Ziel
Unsere Schüler*innen erhalten ein eigenes Budget und lernen dies in einem demokratischen Prozess zu verwalten. Dabei lernen sie Verantwortung zu...

Kurzbeschreibung
Unsere Schüler*innen bringen sich im Rahmen des Projekts „Schüler*innenHaushalt“ in die finanzielle Planung unserer Grundschule...

Format

Grundschule an der Bäke

Ziel

Unsere Schüler*innen erhalten ein eigenes Budget und lernen dies in einem demokratischen Prozess zu verwalten. Dabei lernen sie Verantwortung zu übernehmen, erfahren Demokratie als Lebensform und gestalten gemeinsam unsere Schule.

Kurzbeschreibung

Unsere Schüler*innen bringen sich im Rahmen des Projekts „Schüler*innenHaushalt“ in die finanzielle Planung unserer Grundschule ein. Das Projekt wird von einem Koordinationsteam, bestehend aus 25 Schüler*innen der Klassenstufen 3 bis 6 organisiert und von 2 Erwachsenen begleitet.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Kooperation | Befähigung

Ort

Berlin

BEREICH / INHALT

  • Auf das Leben vorbereiten
  • Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern
  • Persönlichkeit von KuJ entwickeln
  • Beteiligte einbinden

Vorgehen

Die Inspiration für das Projekt Schüler*innenHaushalt stammt von der Lernstatt Demokratie in Berlin. Unseren Schüler*innen gefiel dieses Projekt sehr gut. Daraufhin haben sie Bezirks-Politiker*innen angeschrieben und das Kinder- und Jugendbüro um Unterstützung angefragt. Sie haben sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass es dieses Projekt nun auch in unserem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf gibt. Die Bewerbung 2020 & 2021 bei der Servicestelle Jugendbeteiligung war erfolgreich und wir wurden für die Durchführung ausgewählt.
Der Schüler*innenHaushalt soll die Arbeit unseres Schüler*innen-parlaments unterstützen und dafür sorgen, dass gute Ideen auch umgesetzt werden können und nicht an finanziellen Hürden scheitern.


Das Innovative ist die Teilhabe aller Schüler*innen am Projekt. Jede/r kann seine Idee einbringen und in den Schüler*innenHaushalts-Briefkasten einwerfen. Die Ideen werden dann durch unser Koordinationsteam selbständig geprüft und mit der Schulleitung abgestimmt. Vor allem die Umsetzbarkeit und die Sicherheit stehen dabei auf dem Prüfstand. Die Wahl wird vom Koordinationsteam eigenständig durchgeführt und die Wahlbeteiligung lag 2020 bei über 81 %. Gokarts für den Hof und Bewegungshocker im Unterricht bekommen die meisten Stimmen. Und wir haben damit gerade jetzt viel Bewegungsfreude auf unseren Schulhof und in die Klassenräume geholt.

Unterstützungen

Unser Kooperationspartner, die Servicestelle Jugendbeteiligung, stand uns bei der Verankerung im Bezirk zur Seite. Die Jugendstadträtin hat ihre Bezirksamtkolleg*innen mit für unsere Idee des Schüler*innenHaushalts begeistern können. Das Kinder – und Jugenbüro Steglitz-Zehlendorf hat den Vorschlag unserer Schüler*innen weiter voran gebracht. Kolleg*innen & Schulleitung haben die Idee als einen weiteren Schritt in Richtung demokratische Schulentwicklung verstanden. Die Schulstation be-gleitet es.

Hindernisse

Am Anfang wurden die Briefe der Schüler*innen mit der Bitte, den Schüler*innenHaushhalt im Bezirk einzuführen, nicht von allen Bezirkspolitiker*innen ernst genommen. Es braucht mehrere Politiker*innen, die dem Projekt zustimmen, um es im Bezirk zu verankern. Da hat uns ein direktes Telefonat mit der Jugendstadträtin weitergeholfen. Die Eltern waren anfänglich nicht genug involviert und konnten so die jüngeren Schüler*innen im Vorfeld der Wahl kaum beratend unterstützen. Jetzt gibt es ein Schüler*innenHaushalt-Padlet und viele Erklärvideos, die wir selbst gedreht haben – auch für unsere Eltern.

Erfolge

Der Lockdown machte die Organisation vor Ort unmöglich. So entstehen für die Projektvorstellung für jede Phase Erklärvideos von unseren Schüler*innen selbst. Über 35 Ideen im Schüler*innenHaushalts-Briefkasten ist ein voller Erfolg. Diese werden auch an andere Schulgremien weitergeleitet. Wir sind froh, dass wir es trotz allem geschafft haben, die Teilhabe aller Schüler*innen am Projekt zu ermöglichen. Jede/r konnte seine eigenen Ideen zur Weiterentwicklung unserer Schule einbringen.
Unsere Schüler*innen haben Demokratie mitgestaltet und ein Verständnis entwickelt, wie Demokratie funktionieren kann. Sie haben erfahren, das ihre Stimme Gehör findet. Das stärkt den Vertrauensraum, den wir brauchen.
Und neben der Freude der Kinder über die neuen Gokarts auf dem Schulhof, fahren auch glückliche Erwachsene draußen Slalom und üben das Einparken.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

Grundschule

ANSPRECHPARTNER:IN

jana.rieger@gs-bake.schulserver.de

VIDEOLINK

https://www.baeke.net/

INTERNETAUFTRITT

https://www.baeke.net/?p=5517

17 Ziele BNE

Praktikumswoche zur Berufsorientierung

Schule
Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim

Ziel
Wir wollten einen nachhaltig wirksamen Platz für BNE an unserer Schule. Wir haben im Lockdown...

Kurzbeschreibung
Wir haben die freiwillig Forschenden unserer Zukunftswerkstatt als Expert*innen in unsere neue Einheit zur Berufsorientierung...

Format

Praktikumswoche zur Berufsorientierung

Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim

Ziel

Wir wollten einen nachhaltig wirksamen Platz für BNE an unserer Schule. Wir haben im Lockdown eine Zukunftswerkstatt gegründet, die Lernende jahrgangsübergreifend einlädt, sich mit den 17 Nachhaltigkeitszielen auseinanderzusetzen. Dies funktioniert sehr gut, daher haben wir die Lernenden der Zukunftswerkstatt zur „Treibern“ der Schulentwicklung gemacht.

Kurzbeschreibung

Wir haben die freiwillig Forschenden unserer Zukunftswerkstatt als Expert*innen in unsere neue Einheit zur Berufsorientierung eingebunden. 2 Tage Coaching zu den Fragen Wer bin ich?/Was kann ich?/ Was will ich? + Input zu den 17 Zielen dienten als Fundament zu einem schulinternen Barcamp.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Kooperation | Projekt | Lernort

Ort

Bayern, Forchheim/Oberfranken

BEREICH / INHALT

  • Zukunftskompetenzen vermitteln

Vorgehen

Das 17 Ziele Praktikum zur Berufsorientierung verbindet an unserer Schule 2 Dinge: BNE und Berufsorientierung. Wir halten die 17 Ziele für besonders geeignet, Zukunftskompetenzen einzuüben, die im Berufsleben von entscheidender Wichtigkeit sein werden: Selbstwirksamkeit, Teamgeist, gegenseitiger Respekt, Kritikfähigkeit, Kreativität.
Da unsere SuS in der 9. Jahrgangsstufe eine externes Praktium absolvieren, hilft ihnen die der Wahl des Praktikumsplatzes vorgeschaltete Woche des 17 Ziele Praktikums, sich vorab zu orientieren. Ein Berufsorientierungscoach steht beratend zur Seite und die Mitschüler*innen aus der Zukunftswerkstatt berichten von ihren praktischen Projekten, von ihrer Vernetzung mit anderen nachhaltigen Initiativen vor Ort. Externe Partner ergänzen die Ausführungen der Zukunftswerkstatt mit Erfahrungen aus der Welt vor Ort (z.B. Forchheims Oma for Future, oder eine FÖJlerin aus unserer Umweltstation, oder ein Weltwärts-Student aus der Nachbargemeinde, der Deutschland heuer beim Y7-Summit vertrat.)
Nach 2 Tagen Inputs, Inspiration und Coaching werden die SuS der 9.Jgst. ins eigene Handeln entsandt. Sie werden auf einen Orientierungspfad geschickt (Was macht mir Freude – Forschen/Journalistisch Arbeiten/Projekte organisieren / Kreativ sein + für welches Thema brenne ich) und finden sich nach Beantwortung dieser Fragen in Teams zusammen. Sie entwickeln nun 3 Tage lang ihr eigenes Nachhaltigkeitsprojekt, welches vor Ort zum Einsatz kommen können soll. Eine Jury aus externen Partnern, Lehrenden und Lernenden wählt die praxisnähesten, gut umsetzbarsten Ideen für die Klimawoche des Landkreises im Herbst aus.

Unterstützungen

Die Schulleitung, unser externer Berufsorientierungscoach Maximilian Hösl der Initiative Schule im Aufbruch, im Sinne der 17 Ziele aktive Externe (die Initiative Transition, FÖJler*innen von der Umweltstation, BNE affine Kolleg*innen als Expertenteam für Beratung, Studierende, die sich ehrenamtlich gesellschaftlich oder politisch engagieren, Fridays For Future, Solawistas, junge Kulturschaffende, die Schülerinnen und Schüler der schulinternen Zukunftswerkstatt).

Hindernisse

Da wir im Lockdown waren, musste das gesamte Projekt online geplant und durchgeführt werden. Inspiriert durch andere Barcamps/Hackathons entschlossen wir uns für eine Mischung aus Teambildung, Austausch und Challenge. Wir hatten im Herbst bereits eine gut funktionierende Teamsplattform und konnten so trotz Lockdown zusammenfinden. Wir konnten die SuS aber aus der Distanz heraus nicht so gut betreuen, wie vor Ort. Wir organisierten Expertenrunden und checkout calls, sowie einen Kanal mit Hilfsmitteln und Kontaktadressen, an die man sich jederzeit wenden konnte.
Tatsächlich muss man sagen, dass unser Projekt ohne Lockdown nicht stattgefunden hätte. Es entstand aus der Notwendigkeit heraus, einen Ersatz für entfallene Praktika zu finden. So wurde die Schulleitung auf die BNE Arbeit der Zukunftswerkstatt aufmerksam und betraute uns mit der Aufgage, eine Woche zu gestalten. Unser Fazit: die Begeisterung für BNE ist ansteckend. Man muss einfach im Kleinen beginnen und große Chancen wittern.

Erfolge

Es interessieren sich nun deutlich mehr Menschen (Lernende, Eltern, Lehrende, Externe) für unsere Arbeit zu den 17 Zielen. Die Zukunftswerkstatt wird im nächsten Jahr mit Verstärkung weitergehen und das 17 Ziele Praktikum, welches zunächst eine Behelfslösung war, wird fester Bestandteil unserer Berufsorientierung an der Schule. Wir arbeiten nun eng mit anderen BNE Akteur*innen vor Ort zusammen.

Dauer der Umsetzung

zwischen 3-6 Monate

SCHULFORM

Gymnasium

ANSPRECHPARTNER:IN

andrea.hecking@egf-online.de

VIDEOLINK

https://youtu.be/p4STxWq3KwU

INTERNETAUFTRITT

https://www.egf-online.de/

Schulmarktstand

Schule
HLA Gernsbach

Ziel
Im Rahmen das Projekts wurde eine Schülerfirma gegründet, welche für Schüler das nachhaltige kaufmännische Handeln praktisch erlebbar macht.

Kurzbeschreibung
In dem Projekt führen die Schüler selbstständig einen Marktstand auf dem Gernsbacher Wochenmarkt und verkaufen nachhaltig produzierte...

Format

HLA Gernsbach

Ziel

Im Rahmen das Projekts wurde eine Schülerfirma gegründet, welche für Schüler das nachhaltige kaufmännische Handeln praktisch erlebbar macht.

Kurzbeschreibung

In dem Projekt führen die Schüler selbstständig einen Marktstand auf dem Gernsbacher Wochenmarkt und verkaufen nachhaltig produzierte Produkte aus der Region. Sie überprüfen die Lieferketten und ihr eigenes Handeln auf Prinzipien der Nachhaltigkeit.

Format

Schulfach | Kooperation | Projekt | Lernort

Ort

Baden-Württemberg, Gernsbach

BEREICH / INHALT

  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln

Vorgehen

Die Schüler arbeiten an einem Tag der Woche in einer Schülerfirma, welche sich in unserem Schulgebäude befindet. Sie informieren sich bei Patenfirmen des Projekts über die Produkte und gestalten das Sortiment. Als Ansatzpunkt wählen Sie zunächst Kaffee, welcher in einem Familienunternehmen in Mexico unter ökologischen Gesichtspunkten angebaut wird. Gemeinsam mit einer lokal ansässigen Rösterei werden die Bohnen geröstet und eine umweltschonende Verpackung entwickelt. Die Jugendlichen übernehmen das Marketing des Schulmarktstandes und treten auch auf regionalen und überregionalen Messen auf. Im Unterricht erlerntes Wissen setzen sie in der kaufmännischen Verkaufsabwicklung, der Kassenführung und der Abrechnung auf einem Bankkonto praktisch um. Die Schüler überprüfen die Lieferketten und ihr eigenes Handeln auf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Sie versuchen den ökologischen Fußabdruck der Schülerfirma zu optimieren und innovative Technologien für den Schulmarktstand zu nutzen.
Zum Transport der Produkte und des Marktstandes von der Schule zum Wochenmarkt nutzen die Schüler ein Elektro-Lastenrad. Das Lastenrad soll den benötigten Strom von einer Solaranlage erhalten, welche demnächst auf dem Schulgelände aufgestellt wird. In Zeiten, in denen das Lastenrad nicht benötigt wird, soll es über ein Sharingsystem geteilt werden.

Unterstützungen

Lokale Betriebe, die Verantwortlichen des Wochenmarkts, Patenfirmen, Förderverein, evtl. Sponsoren

Hindernisse

Finanzierung: Geld vom Förderverein, Unterstützung von Sponsoren

Erfolge

Im Jahr 2018 wurde die Schülerfirma Schulmarktstand als Gewinner des Projektwettbewerbs „Nachhaltige Schüler-, Übungs- und Juniorenfirmen“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport ausgezeichnet (www.bne-bw.de/service/wettbewerbe/wettbewerb-schuelerfirmen.html). Anknüpfend an die innovativen Ideen aus dem Wettbewerb zeigte sich, wie wichtig die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten in Schülerfirmen ist. Das Projekt erhielt dazu eine Förderung als Klimaheld 2019 des Badenova Innovationsfonds. Die Verbindung der Schüler zu der Gemeinschaft vor Ort ist gewachsen: der Verkauf an Menschen aus unserer Stadt bedeutet auch eine bessere Verzahnung von Schule und Gesellschaft. Die praktische Arbeit fordert die Schüler und motiviert sie zu Auseinandersetzung mit aktuellen Themen (Ernährung, Klimaschutz, usw.)

Dauer der Umsetzung

zwischen 3-6 Monate

SCHULFORM

Berufliche Schule

ANSPRECHPARTNER:IN

martinstrauss@hotmail.com

INTERNETAUFTRITT

https://www.hla-gernsbach.de

Kulturelle Bildung in der Draußenschule

Schule
Grundschule Glücksburg

Ziel
Unterrichtsfächer verbindend in Kulturprojekte im Draußenunterricht zu fassen, ins Umfeld zu gehen und schüler*innenorientiert arbeiten.

Kurzbeschreibung
An einem festen Tag in der Woche findet der Unterricht nicht im Klassenraum sondern draußen statt. Entwickelt wurde die Idee der "uteskole" in Skandinavien...

Format

Grundschule Glücksburg

Ziel

Unterrichtsfächer verbindend in Kulturprojekte im Draußenunterricht zu fassen, ins Umfeld zu gehen und schüler*innenorientiert arbeiten.

Kurzbeschreibung

An einem festen Tag in der Woche findet der Unterricht nicht im Klassenraum sondern draußen statt. Entwickelt wurde die Idee der „uteskole“ in Skandinavien; dort gehört sie bereits seit vielen Jahren in den festen Rahmenlehrplan.

Format

Schulentwicklung/Haltungsarbeit | Unterrichtsentwicklung | Kooperation | Projekt | Lernort | Befähigung

Ort

Schleswig-Holstein, Glücksburg

BEREICH / INHALT

  • Auf das Leben vorbereiten
  • Beteiligte einbinden
  • Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern
  • Lernorte der Schule von Morgen gestalten
  • Neue Lernkultur und Methodik einführen
  • Neue Rahmenbedingungen schaffen
  • Persönlichkeit von KuJ entwickeln
  • Zukunftskompetenzen vermitteln
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln

Vorgehen

Wir haben einen festen Tag für jede Lerngruppe im Draußenunterricht. Die Fächer werden in guten Unterrichtsanlässen integriert. Zur Stärkung und für besondere Tiefenstruktur arbeiten wir mit Kulturschaffenden im Tandem im Draußenunterricht. Die Arbeit wird von der Kreisfachberatung für kulturelle Bildung SH organisiert und vom Program Schule trifft Kultur-Kultur SH trifft Schule gefördert. Besondere Ausstattung wie Rucksack, Seil, Metermaß und Schreibunterlagen wurden finanziert und angeschafft. Die Themen der Gemeinde und des Ortes sind Anlass Unterricht zu erfinden, oft in einem prozessorientierten Vorgang, der Partizipation und Selbststeuerung ermöglicht. Inhalte werden von Kulturschaffenden und LK zusammen auf den Prüfstein gelegt und somit Unterrichtsformen entwickelt, die einen hohen Anteil an Erlebnisorientiertheit, Aktivität, Kreativitätund Reflexion haben. Verantwortung wird vorzugsweise an die Lernenden übertragen. LK und Kulturschaffende verstehen sich mehr als Begleitung und Initiatoren von Lernereignissen.
Die Projekte werden dokumentiert und auf einem Portal www.kulturellebildung-sh.de sichtbar und übertragbar gemacht.

Unterstützungen

Kreisfachberatung für Kulturelle Bildung SH
www.kulturellebildung-sh.de
Schule trifft Kultur-Kultur trifft Schule
Finanzierungsmöglichkeiten: Stiftung Bildung, Mercator, Jugendförderung
Kulturschaffende – zu finden unter www.kulturellebildung-sh.de
Draußenexpertinnen: Dr. Johanna Pareigis, Sylva Jürgensen
Förderverein der Schule

Hindernisse

Fächercurricula und Druck der Themen:
Die Kompetenzen der Fächer finden sich im Draußenunterricht wieder, werden benannt und dokumentiert in einem Forscherheft
Elternzustimmung war kein Problem. Die Schulkonferenz hat einen Draußentag abgestimmt.
Personaldecke: Im Draußenunterricht müssen gerne 2 Erwachsene sein. Lösung durch Schulsozialarbeit, freiwillige Paten für Draußen, Schulbegleitung

Erfolge

Motivierte Draußenkinder, frische Luft, Bewegung, Aktion um die Schule herum, Netzwerkbildung an Mitentwickler*innen für Draußenprojekte, Öffnung ins Umfeld

Dauer der Umsetzung

zwischen 6-12 Monate

SCHULFORM

Grundschule

ANSPRECHPARTNER:IN

antje.smorra-sl@kfkb-sh.de

INTERNETAUFTRITT

https://www.grundschule-gluecksburg.de

NewSchoolWorkS

Schule
Käthe Kollwitz Schule

Ziel
Problem: Viele Schulabgänger brechen die Lehre (25%) oder das Studium ab - die BO ist sehr theoretisch und bringt wenig Impulse - NewWork ist...

Kurzbeschreibung
NewSchoolWorkS ist ein praktisches Lernkonzept, bei dem durch Kollaboration in Schülerteams mit...

Format

Käthe Kollwitz Schule

Ziel

Problem: Viele Schulabgänger brechen die Lehre (25%) oder das Studium ab – die BO ist sehr theoretisch und bringt wenig Impulse – NewWork ist unbekannt – digitale Kompetenz schlecht. Mit NewSchoolWorkS schaffen wir eine gemeinsame Lern- und Entwicklungsumgebung, um gemeinsam mit SchülerInnenTeams und UnternehmerInnenMentoren ein Projekt selbstbestimmt (digitalen/analogen Tools) kokreativ zu gestalten

Kurzbeschreibung

NewSchoolWorkS ist ein praktisches Lernkonzept, bei dem durch Kollaboration in Schülerteams mit UnternehmensmentorInnen ein gemeinsames Projekt gestaltet wird. Im Zeitraum von 5 Monaten stehen NewWork, agile Arbeitsweise, digitale und analoge Tools und Reflexion des eigenen und Teamlernens im Fokus.

Format

Projekt | Kooperation | Sonstiges Format

Sonstiges „Format“

Schulprojekt in Kooperation mit NewSchoolWorkS/ Bildungswirkstatt

Ort

Baden-Württemberg, Bruchsal

BEREICH / INHALT

  • Neue Lernkultur und Methodik einführen
  • Zukunftskompetenzen vermitteln
  • Beteiligte einbinden
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Persönlichkeit von KuJ entwickeln

Vorgehen

Das Pilotprojekt begann im 3/2020 drei Tage vor dem ersten Lockdown und wurde digital bis zum Abschluss gebracht. Wir entwickeln ein Playbook als Lernbegleitung sowie ein Konzept zur Ausbildung von NSW Projektleitern – sowie Marketing- und Finanzierungskonzept. Das zweite NSW Projekt beginnt 3/2022 in der gleichen Schule mit 60 SUS, 2LUL und 8 UnternehmerInnen sowie 2 NSWCoaches.

Unterstützungen

Bruchsaler Bildungsstiftung, aufgeschlossene Schulleitung und Lehrer, Location: Hubwerk01, Presse und Social Media Plattformen; externe KMU; BildungsWIRkstatt

Hindernisse

Wir brauchen stärkere und langfristige Finanzierung durch Stiftungen, Agenturf.A. oder andere Sponsoren

Erfolge

Nach der Evaluation: Bei SUS: Perspektivwechsel, Kompetenzgewinn digitale Tools, Teamwork, Konflikmanagement, Kreativität, Eigeninitiative Bei LUL: Perspektivwechsel und Einblicke in New Work und Unternehmen vor Ort Bei Unternehmen: Perspektivwechsel in die Welt von Schule und SUS, neue Einblicke in Social Media, Wertschätzung der Arbeit von Schule/ Lehrer und SUS

Dauer der Umsetzung

zwischen 3-6 Monate

SCHULFORM

Gymnasium

ANSPRECHPARTNER:IN

Bettina Sarnes bettina@bildungswirkstatt.de

VIDEOLINK

https://youtu.be/jxZs1QrrcLc

INTERNETAUFTRITT

http://www.bildungswirkstatt.com

Lernen im Lernhaus

Voneinander und miteinander lernen!

Schule
Grundschule Bauhausplatz

Ziel
Der Treibstoff der Kinder ist ihre eigene Motivation. Wenn man ihnen Räume schafft für Themen und Fragen, die sie interessieren (Projektwochen, Arbeiten...

Kurzbeschreibung
Ritualisierter Wochenbeginn der vier Klassen im Lernhaus, Lesezuhörkonferenz, Sportolympiade, Sprachwerkstatt & Projekte als...

Format

Voneinander und miteinander lernen!

Grundschule Bauhausplatz

Ziel

Der Treibstoff der Kinder ist ihre eigene Motivation. Wenn man ihnen Räume schafft für Themen und Fragen, die sie interessieren (Projektwochen, Arbeiten in der Bibliothek, arbeiten in einer Lernwelt mit dem richtigen Schwierigkeitsgrad und Zeitrahmen) – dann legen sie los und sind nicht zu bremsen.
Dies wurde durch unsere bisher erarbeiteten Projekte möglich.

Kurzbeschreibung

Ritualisierter Wochenbeginn der vier Klassen im Lernhaus, Lesezuhörkonferenz, Sportolympiade, Sprachwerkstatt & Projekte als jahrgangsübergreifender Unterricht.

Format

Projekt | Kooperation | Lernort | Unterrichtsentwicklung

Ort

Bayern, München

BEREICH / INHALT

  • Auf das Leben vorbereiten
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Beteiligte einbinden
  • Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern
  • Lernorte der Schule von Morgen gestalten
  • Neue Lernkultur und Methodik einführen
  • Neue Rahmenbedingungen schaffen
  • Werte vermitteln
  • Zukunftskompetenzen vermitteln

Vorgehen

Teamarbeit (Kolleginnen + Partnerklassen), Teamstunden, Lehramtspraktikantinnen

Unterstützungen

Teamarbeit (Kollegium + Partnerklassen), Lehramtspraktikantinnen, außerschulische Partner (Imker, …)

Hindernisse

Zeitfaktor, der persönliche Arbeitsaufwand bei laufendem Unterrichtsbetrieb (auf Dauer nicht machbar-wenn man es nur in kleinen Teams aufarbeitet), durchgängige Umsetzung, den Überblick der Kinder zu bewahren, in welcher Lernwelt sie sich befinden, ob Aufgaben vertieft oder oberflächlich absolviert wurden, die Menge an Kindern

Erfolge

Teamfähigkeit und Selbständigkeit der SuS- sie haben so viel Miteinander und Voneinander gelernt-jeder konnte Stärken einsetzen. Kinder waren nicht an ihre Jahrgangsstufe gebunden, sondern konnten einfach loslegen; die Vorbildfunktion der älteren Schüler und das Nachstreben der jüngeren Schüler war so schön zu beobachten

Dauer der Umsetzung

1-2 Jahre

SCHULFORM

Grundschule

ANSPRECHPARTNER:IN

Katharina Runge, Verena Vallerius, Michaela Fellner

VIDEOLINK

https://www.grundschulebauhausplatz.de/lernen-im-lernhaus/

INTERNETAUFTRITT

https://www.grundschulebauhausplatz.de/

Die Sommerschule

Zeltlager als außerschulischer Lernort

Schule
Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

Ziel
In der sozialen Gemeinschaft eines Camps und in einer faszinierenden Naturlandschaft lernen Schülerinnen und Schüler unmittelbar vor Ort...

Kurzbeschreibung
Seit über 30 Jahren haben mehr als 5.000 SchülerInnen der Schule die dänische Ostseeinsel Årø besucht. Dort machen sie in Form einer Sommerschule...

Format

Zeltlager als außerschulischer Lernort

Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

Ziel

In der sozialen Gemeinschaft eines Camps und in einer faszinierenden Naturlandschaft lernen Schülerinnen und Schüler unmittelbar vor Ort und selbsttätig im Sinne einer ganzheitlichen Pädagogik. Eine Projektorientierung im Sinne der freien Potenzialentfaltung, die Förderung von Naturverbundenheit und die Stärkung von persönlichen Beziehungen wurden in den letzten Jahren immer stärker berücksichtigt

Kurzbeschreibung

Seit über 30 Jahren haben mehr als 5.000 SchülerInnen der Schule die dänische Ostseeinsel Årø besucht. Dort machen sie in Form einer Sommerschule ‚Unterricht am anderen Ort‘. Seit 2017 finden zudem internationalen Camps für Schulen aus allen Anrainerstaaten der Ostsee.

Format

Projekt | Kooperation | Lernort | Befähigung

Ort

Niedersachsen, Hildesheim

BEREICH / INHALT

  • Lernorte der Schule von Morgen gestalten
  • Persönlichkeit von KuJ entwickeln
  • Werte vermitteln
  • Zukunftskompetenzen vermitteln
  • Auf das Leben vorbereiten
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Beteiligte einbinden
  • Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern

Vorgehen

Die Aktivitäten der Robert-Bosch-Gesamtschule auf der dänischen Insel Årø begannen im Jahr 1989, als ein Biologie-Leistungskurs mit dem Segelboot des begleitenden Lehrers diesen Raum auf der Suche nach den dort lebenden ‚Ostseedelfinen‘ (Schweinswalen) erkundete. Diese Exkursionen wurden später regelmäßig durchgeführt und das Projekt bekam regelrechten Kultstatus.
Im Jahr 1995 wurde die Idee der heutigen Sommerschule geboren. Alle Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs fahren seitdem jährlich für jeweils eine Woche nach Årø. Jetzt schlafen sie dort in großen Zelten, gehen auf hölzernen Bohlwegen über die Wiese und werden dreimal am Tag umfassend von freiwilligen Kocheltern in einem großen Küchenzelt bekocht.
2017 wurde erstmals das internationale Baltic Sea Summer Camp für 90 Lehrkräfte und SchülerInnen aus den neun Anrainerstaaten der Ostsee als neue Komponente des Leuchtturmprojekts veranstaltet.
Das Ganze gelingt nur, weil es seit Jahren eine ganzjährige, hoch motivierte Arbeitsgemeinschaft von interessierten Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgängen gibt, die sich um den Aufbau und den Abbau der kleinen Årø-Zeltstadt kümmert. Jedes Jahr fährt diese Gruppe, das „Årø-Aufbauteam“ der Robert-Bosch-Gesamtschule, schon ein paar Tage vor ihren MitschülerInnen des 8. Jahrganges auf die Insel, um alles vorzubereiten – eine außergewöhnliche Form von Engagement und Hilfsbereitschaft. Das Aufbauteam hat mittlerweile auch ein eigenes Ehemaligen-Netzwerk aufgebaut und wird jahrgangsübergreifend geführt, d.h. erfahrende SchülerInnen übernehmen die Ausbildung der neuen.

Unterstützungen

ALLE!
Unsere SchülerInnen bauen das Camp auf- und wieder ab. Die Klassenlehrkräfte betreuen ihre Klassen vor Ort. Eltern helfen vor Ort mit dem Kochen, Projektbetreuung und auch schon beim Auf- und Abbau. Finanzielle Unterstützung bekommen wir seit über 30 Jahren vom Förderverein der eigenen Schule und diverse außerschulischen Partnern. Ohne das UNESCO Baltic Sea Project Schulnetzwerk, würde es auch kein internationales Camp geben.

Hindernisse

Kein Hindernis war je mehr als eine Herausforderung und von Beginn an wurde und wird das Projekt deshalb weitergeführt. Das Camp wurde schon halb weggeweht, es hat eine Woche durchgeregnet, ein LKW ist auf der Autobahn liegengeblieben, Schlafsäcke wurden vergessen, Magen-Darm ging durch ganzes Camp, usw. Es sind alles Herausforderungen, die es im echten Leben gibt. Und nicht trotz Herausforderungen, sondern gerade deswegen machen wir weiter.

Wichtig ist es, sinnvolle Strukturen zu schaffen! Ob AG, Projekt-Gruppe oder neue Jahrgangsstrukturen, ohne geht es nicht. So ein Camp kann nicht über Nacht ins Leben gerufen werden oder zwischen Tür und Angel organisiert werden. Auch die Entstehung soll zum Gesamtkonzept der Schule passen.

Zu guter Letzt: Es gibt Anbieter und Pauschalangebote die sämtlichen Risken minimieren können und dafür sorgen, dass es kaum noch Herausforderungen gibt. Wir sagen: Nein Danke!

Erfolge

Seit einigen Jahren bekommen wir die Rückmeldung von Eltern, dass sie ihre Kinder bei uns anmelden, weil sie selbst hier zur Schule gegangen sind – aber das wichtigste Kriterium dabei war die Sommerschule, die sie selbst als Schüler oder Schülerin besucht haben. Diese Aussage ist mächtig und kaum noch in Wörter zu fassen. Unsere Haltung, Werte und Spirit als Schule wird in dieser Sommerschule verkörpert. Die Sommerschul-AG ist für diese Gruppe wie Familie, die enge Zusammenarbeit mit der Elternschaft macht die Sommerschule überhaupt erst möglich aber fördert sie zugleich. Die Sommerschule bringt ganze Klassen zusammen und intensiviert die Beziehungen zwischen einzelne Personen. Lehrkräfte werden zu Begleitern, Mitgefährten und Seelsorgern. Die Sommerschule hat zum hohen Stellenwert der ganzheitlichen und transformativen Bildungsansätze über mehr als drei Jahrzehnte beigetragen. Sie verkörpert das Weltbild, den Geist und die Vision unserer Schule.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

Gesamtschule

ANSPRECHPARTNER:IN

Nick Krichevsky, nicolai.krichevsky@rbg-hi.de

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=4SSrXrbeA10&t=31s

INTERNETAUFTRITT

https://robert-bosch-gesamtschule.de/

„DIGI – LOGE“

Berufsorientierung 4.0 mit der BERUFSWEG-App

Schule
Jacobson-Gymnasium Seesen

Ziel
Es geht um eine einfache Kommunikation zwischen Schüler:innen und Unternehmen. Die Schüler:innen finden heraus, was sie können, was sie....

Kurzbeschreibung
Die BERUFSWEG-App dient uns als: •Alternative zum Praktikum (digitales Praktikum) •Kompetenzfeststellung •digitaler BERUFSWEG-Planer...

Format

Berufsorientierung 4.0 mit der BERUFSWEG-App

Jacobson-Gymnasium Seesen

Ziel

Es geht um eine einfache Kommunikation zwischen Schüler:innen und Unternehmen. Die Schüler:innen finden heraus, was sie können, was sie beruflich (nicht) wollen und welch wertvolle Persönlichkeit sie sind – selbstorganisiert, spielerisch, schlüssig. Die Unternehmen können niedrigschwellig mit den Schüler:innen kommunizieren.

Kurzbeschreibung

Die BERUFSWEG-App dient uns als: •Alternative zum Praktikum (digitales Praktikum) •Kompetenzfeststellung •digitaler BERUFSWEG-Planer •niedrigschwelliges Kontaktportal zwischen Schule + Unternehmen •digitaler Teil des BERUFSWEG-Parcours (schulinterne Messe) •zeitgemäßes Motivations-Instrument

Format

Projekt | Kooperation | Befähigung

Ort

Niedersachsen, Seesen

BEREICH / INHALT

  • Auf das Leben vorbereiten
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Beteiligte einbinden
  • Neue Rahmenbedingungen schaffen
  • Zukunftskompetenzen vermitteln

Vorgehen

Wir arbeiten seit 17 Jahren mit der UP Consulting zusammen. Auf der einen Seite mit den JUMP!-Trainings zum Thema Selfmarketing, Bewerbung, Assessment-Center in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Auf der anderen Seite jetzt seit 4 Jahren mit der BERUFSWEG-App. Wir waren eine Pilotschule. Wir haben zusammen mit unseren Schüler:innen und Lehrkräften aktiv geholfen, eine schüler:innenzugewandte und moderne Berufsorientierung hier und in Verbindung mit weiteren Bausteinen von anderen Trägern zu gestalten. Beim BERUFSWEG-System gibt es neben der App auch Schüler:innenbücher, Lehrkräftebücher und den BERUFSWEG-Parcours als schulinterne Messe.
Die Schüler:innen nutzen die App als begleitendes Tool von der 9. Klasse bis zum Abitur!

Wir haben Kontakte zu regionalen Unternehmen hergestellt, diskutiert, uns gerieben, wieder diskutiert, sind neue Wege gegangen, sind in Sackgassen gelandet, haben evaluiert und viele Dinge einfach ausprobiert und umgesetzt. Eine spannende und wichtige Reise, die auch noch nicht zu Ende ist!

Der wichtigste Meilenstein war der BERUFSWEG-Parcours im Januar 2019 mit unseren Jahrgängen 9 und 10 bei uns in der Sporthalle mit 21 Firmen und Institutionen. Daher stammt auch der Bgriff „DIGI -LOGE“ Berufsorientierung. Die reale Begegnungen ziwschen unseren Schüler:innen mit Unternehmen ist sehr wichtig. Und wenn das gepaart wird mit digitalen Elementen der App über z. B. Likes und Speeddatings dann ist es eine runde Sache und begeistert sowohl die Jugendlichen als auch die Unternehmen.

Ein weiterer Meilenstein sind die Lobreden bzw. Lobvideos unserer Schüler:innen. Diese checken selbstorganisiert und spielerisch in der App mit Selbst- und Fremdbildabgleich ihre Persönlichkeiten und verfassen daraufin eine Lobrede auf sich selbst. Das ist sehr wertvoll und motivierend für die Schüler:innen und im Bewerbungsprozess richtig hilfreich. Demnächst drehen sie auch Lobvideos.

Unterstützungen

Unser Projektteam aus Schulleitung, Politik-und Wirtschaftslehrkräften und engagierten Schüler:innen ist hier zuerst zu nennen. Dann natürlich die Personen von UP Consulting. Die Volksbank Seesen als Sponsor und Partner. Die örtlichen Unternehmen und der Seesener Beobachter als mediale Begleitung.

Hindernisse

Größere Neuerungen in Schule zu implementieren ist immer ein Prozess, der so manche Hürde nehmen muss. Wir haben viel am Thema Datenschutz gefeilt, weil das eben ein hochsensibles Thema ist. Und wir hatten gedacht, dass die komplette Nutzung des BERUFSWEG-Systems – sowohl in Schule als auch bei den Unternehmen – schneller und intensiver verläuft. Aber das ist auf beiden Seiten kein Sprint sondern ein Marathon und wir bleiben dran.

In der Corona-Krise war dieser Kontakt zwischen den Schüler:innen und der Wirtschaft der einzig mögliche, weil die Unternehmen ja nicht in Präsenz in die Schule kommen durften.

Erfolge

Die Schüler:innen haben mehr Lust auf diese Form der Berufsorientierung, weil eben eine App im Mittelpunkt ist. Wenn sie z. B. beim Selbst- und Fremdbildabgleich ihre Ergebnisse über die Smartphones via QR-Codes austauschen und vergleichen, dann ist das einfach spannend und „cool“.

Die Lobreden haben sehr viel zum positiv-reflektierten Selbstbild beigetragen und den Jugendlichen Mut gemacht.

Das spielerische Kennenlernen von Berufen und Unternehmen kommt auch sehr gut an.

Außerdem genießen die Schüler:innen die selbstorganisierte Arbeitsweise, wenn sie z. B. in ihrem eigenen Tempo ihre Stärken und Fähigkeiten ermitteln.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

Gymnasium

ANSPRECHPARTNER:IN

Stefan Bungert bungert@jacobson-gymnasium.eu

INTERNETAUFTRITT

http://www.jacobson-gymnasium.de/

Public Climate School (PCS)

Schulprogramm

Schule
Welfen-Gymnasium Ravensburg

Ziel
Unsere Vision ist, Klimabildung in den Schulen zu verankern, da sie die Aufgabe haben, auf die Zukunft vorzubereiten – die Klimakrise betrifft...

Kurzbeschreibung
Via hybridem Live-Unterricht bringen wir Expert:innen in den Unterricht und vermitteln damit den Schüler:innen interaktiv und auf Augenhöhe qualitativ...

Format

Schulprogramm

Welfen-Gymnasium Ravensburg

Ziel

Unsere Vision ist, Klimabildung in den Schulen zu verankern, da sie die Aufgabe haben, auf die Zukunft vorzubereiten – die Klimakrise betrifft uns alle und gehört daher in jeden Lehrplan!
Um der nächsten Generation eine lebenswerte Zukunft zu bieten, braucht es einen Wandel – und Wandel beginnt mit Bildung! Dazu ist Zusammenarbeit aller an neuen, schul- & fächerübergreifenden Lernmethoden wichtig.

Kurzbeschreibung

Via hybridem Live-Unterricht bringen wir Expert:innen in den Unterricht und vermitteln damit den Schüler:innen interaktiv und auf Augenhöhe qualitativ hochwertiges Wissen über die Klimakrise.

Format

Schulfach | Kooperation | Unterrichtsentwicklung | Befähigung

Ort

Baden-Württemberg, Ravensburg

BEREICH / INHALT

  • Neue Lernkultur und Methodik einführen
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Auf das Leben vorbereiten
  • Zukunftskompetenzen vermitteln
  • Demokratische Gesellschaft und Gemeinschaftssinn fördern

Vorgehen

Das Schulprogramm der Public Climate School fand im Mai 2021 zum zweiten Mal statt und beinhaltete zum ersten Mal auch ein Grundschulprogramm.
Es wurden 15 Unterrichtseinheiten live über YouTube gestreamt. Die Unterrichtseinheiten behandelten Themen rund um die Klimakrise.
Am Anfang stand der Aufbau eines Teams. Dabei war das Ziel, mit einem interdisziplinären Ansatz und statusgruppen- sowie standortübergreifend zu arbeiten. Durch die digitalen Vorbereitungstreffen war Kollaboration möglich und es entstand eine wertschätzende Kommunikation mit vielen unterschiedlichen Menschen. Die Themen wurden vom Team ausgewählt und sollten viele verschiedene Aspekte der Klimakrise abdecken.
Dadurch, dass Unterrichtsverlaufspläne und Arbeitsmaterialien zuvor schon hochgeladen wurden, konnten sich die Lehrpersonen auf diese besondere Schulstunde vorbereiten, was auch fachfremdes Unterrichten möglich macht. Eine Interaktion zwischen den Referierenden und den Schulklassen war möglich, indem von beiden Seiten aus Fragen gestellt und direkt beantwortet wurden. Als Referierende waren u.a. Prof. Gregor Hagedorn und Luisa Neubauer dabei.
Die Bewerbungsphase und das Öffentlichmachen des Schulprogramms verlief fast gleichzeitig mit der Konzepterstellung und Unterrichtskonzipierung. Die Arbeitsgruppe hat sich mit BNE-Referent:innen in ganz Deutschland zusammengesetzt, sowie viele Schulen direkt angeschrieben. Mit diesem top-down als auch buttom-up-Ansatz sollten möglichst viele Akteur:innen aus der Schullandschaft erreicht werden. Alle Stunden stehen auch nach ihrer Ausstrahlung im Livestream zur Verfügung, was eine nachträgliche Durchführung der Stunden möglich macht.
Zur Zeit befinden wir uns in der Nachbereitung des zweiten Schulprogramms sowie der Vorbereitung für die nächste Projektwoche vom 22. – 26.11.2021.

Unterstützungen

Für unser Konzept des hybriden Live-Unterrichtes, bei dem Expert:innen den Schüler:innen Klimawissen vermitteln, haben wir Unterstützung in verschiedenen Bereichen gebraucht. Zunächst war es wichtig, Expert:innen für die Stunden zu finden. Nachdem die Inhalte fertiggestellt waren, kam die Öffentlichkeitsarbeit, bei der wir die Unterstützung der Kultusministerien, von Medienhäusern, Influencer:innen und Gewerkschaften sowie Schüler:innen benötigt haben, um auf das Programm aufmerksam zu machen.

Hindernisse

Ein Hindernis war, dass nicht alle offiziellen Stellen mit uns zusammen arbeiten wollten bzw. nicht auf unsere Mails reagiert haben. Da wir von anderen Institutionen jedoch viel Unterstützung bekommen haben, konnten wir trotzdem viele Schulen erreichen.
Eine weitere Problematik war, dass wir nicht in jedem Bundesland flächendeckend die Schulen erreichen konnten. Dadurch haben in einigen Bundesländern sehr viele Schulen teilgenommen – in anderen sehr wenige. So hoffen wir, auch jetzt noch die Schulen zu erreichen, die nicht live teilgenommen haben, dadurch, dass die Unterrichtseinheiten immer noch bestehen und nachträglich durchgeführt werden können. Mit der kostenlosen Bereitstellung der Materialien hoffen wir auf große Reichweite!
Auch sind nicht alle Schulen gleichermaßen mit Technik ausgestattet und wir standen vor der Herausforderung, Lösungen dafür zu finden. Wir haben dann Alternativen für jede Unterrichtsstunde gefunden, sodass alle Schulen am Unterricht teilnehmen konnten.

Erfolge

Auf deutschlandweiter Ebene gab es viele Erfolge: Bereits vor Beginn der Woche gab es Zeitungsartikel und positive Rückmeldungen von Menschen, die das Schulprogramm unterstützen. Mit diesem Aufwind sind wir dann in die Woche gestartet und haben es im Verlauf der fünf Tage in mehrere deutschlandweite Medien geschafft – so zum Beispiel in die Instagram-Story der Tagesschau und als Beitrag im SWR!
Doch die viel größeren Erfolge haben sich in den einzelnen Schulen gezeigt. Wir haben im Verlauf der Woche fast 40.000 Zuschauende erreicht, wobei sich hinter allen einzelnen auch ein Klassenzimmer verstecken konnte. Es gab viel positives Feedback von Lehrpersonen und Schüler:innen, sowie aus unserem Team und von den Expert:innen, mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Dadurch haben wir mit dem Schulprogramm das geschafft, was wir uns vorgenommen haben: Wir haben Klimabildung in Schulen gebracht!

Dauer der Umsetzung

zwischen 3-6 Monate

SCHULFORM

Gymnasium

ANSPRECHPARTNER:IN

schuleneudenken@fridaysforfuture.de

VIDEOLINK

https://www.youtube.com/watch?v=XYveiPTQ_lU

INTERNETAUFTRITT

https://publicclimateschool.de/schulprogramm/

Röpke goes Digital

Lernen mit dem Tablet

Schule
Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen

Ziel
Wir möchten digitale Bildung für Schüler*innen ermöglichen, um sie besser auf die sich immer schneller verändernde Lebens- und Arbeitswelt...

Kurzbeschreibung
Ein Schwerpunkt der WRS ist das Voranbringen der Digitalisierung. Das betrifft zum einen die Ausstattung der Schule und Klassenzimmer mit moderner...

Format

Lernen mit dem Tablet

Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen

Ziel

Wir möchten digitale Bildung für Schüler*innen ermöglichen, um sie besser auf die sich immer schneller verändernde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.

Kurzbeschreibung

Ein Schwerpunkt der WRS ist das Voranbringen der Digitalisierung. Das betrifft zum einen die Ausstattung der Schule und Klassenzimmer mit moderner Technik und zum anderen die Entwicklung des Unterrichts.

Format

Lernort | Unterrichtsentwicklung | Befähigung

Ort

Baden-Württemberg, Ettlingen

BEREICH / INHALT

  • Neue Rahmenbedingungen schaffen
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln
  • Auf das Leben vorbereiten
  • Lernorte der Schule von Morgen gestalten
  • Neue Lernkultur und Methodik einführen
  • Zukunftskompetenzen vermitteln

Vorgehen

Im Zuge des Neubaues unserer Schule wurde, in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, das Schulhaus technisch auf den neusten Stand gebracht. Wir verfügen über ein freies WLAN an der gesamten Schule, außerdem sind die Klassenzimmer flächendeckend mit interaktiven Whiteboards, Beamern, Visualizer und Lehrer PCs ausgestattet. Zur Übertragung des iPad Bildschirmes auf das Whiteboard, verfügt jeder Raum über EZCast. Die Anbindung an das Glasfasernetz soll erfolgen.
Für die Unterrichtsentwicklung, sollen alle Schüler*innen mit einem digitalen Endgerät ausgestattet werden. Wir haben im Zuge des Projekts Tablets BS, teilweise aus Landesmitteln finanziert, mit einer Tabletklasse im WG begonnen und nach und nach weitere Klassen einbezogen. So wurde dann aus schuleigenen Mitteln eine weitere Klasse des Berufskollegs mit Tablets ausgestattet. Alle jetzigen Eingangsklassen des Wirtschaftsgymnasiums sind, entweder eltern- oder schulfinanziert, mit iPads ausgestattet.

Unterstützungen

Die Grundidee für die Beteiligung am Projekt des Landes BW entstand im Schulleitungsteam, der Schulträger hat finanziell unterstützt. Die Schule hat eigenständig im weiteren Verlauf das Projekt auf weitere Klassen ausgeweitet und es ausgebaut. Die Lehrkräfte tragen das Projekt mit. Für diese werden interne sowie externe Schulungen angeboten und sie unterstützen sich gegenseitig. Auch werden Ideen der Schüler*innen aufgenommen.

Hindernisse

Die unterschiedlichen Vorkenntnisse von Lehrer*innen wurden durch Fortbildungen aufgefangen. Auch die Finanzierung stellte eine Herausforderung dar, die durch unterschiedliche Konzepte in der Fortführung gelöst werden.

Erfolge

Wir hatten keine Probleme in der Umstellung auf Fernunterricht. Wir hatten die digitalen Voraussetzungen. Das Unterrichtsmaterial steht uns überall zur Verfügung. Der Austausch zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ist intensiver geworden. Selbstständiges und kreatives Lernen wurde ermöglicht. Es gibt tolle Lernprodukte in Form von Book Creator, Learning Apps und Learning Snacks. Kahoot macht allen Spaß.

Dauer der Umsetzung

über 2 Jahre

SCHULFORM

Berufliche Schule

ANSPRECHPARTNER:IN

Claudia Märkt (claudia.maerkt@wrs-iserv.de)

VIDEOLINK

https://youtu.be/onu2Ul88Fks%20

INTERNETAUFTRITT

http://www.wrs-ettlingen.de

Projektpartnerschaften Afrika

Schule
HLA Gernsbach

Ziel
Informationsaustausch im Rahmen von Nachhaltigkeitsprojekten und -ideen...

Kurzbeschreibung
Mit Hilfe von externen Partnern (z.B. dem Entwicklungs­pädagogisches Informations­zentrum) werden über Videokonferenzen Kontakte nach Afrika...

Format

HLA Gernsbach

Ziel

Informationsaustausch im Rahmen von Nachhaltigkeitsprojekten und -ideen

Kurzbeschreibung

Mit Hilfe von externen Partnern (z.B. dem Entwicklungs­pädagogisches Informations­zentrum) werden über Videokonferenzen Kontakte nach Afrika aufgebaut und Projektarbeit zum Thema Nachhaltigkeit angestoßen.

Format

Projekt | Kooperation

Ort

Baden-Württemberg, Gernsbach

BEREICH / INHALT

  • Werte vermitteln
  • Aktuelle und zukunftsrelevante Lernthemen vermitteln

Vorgehen

Für die Schüler im Berufskolleg unserer Schule bedeutete die Corona-Krise einen tiefen Einschnitt in ihren gewohnten Schulalltag. Auch die Arbeit an Projekten ist bis heute von den Schulschließungen betroffen. In Zusammenarbeit mit Lehrern und Bildungsreferentinnen vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum (Epiz) konnte dennoch ein Nachhaltigkeitsprojekt gestartet werden. Die Gruppe organisierte in der Krise eine Videokonferenz mit Schülern aus dem afrikanischen Burundi. Das Programm „Chat der Welten“ kombiniert globales Lernen und den Einsatz digitaler Medien. Die Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren tauschten sich zunächst über Gemeinsamkeiten im Bereich Sport und Technologie aus. „Es war interessant, dass die Schüler aus Burundi auch so viel Zeit in den sozialen Medien verbringen“, zeigte sich die 17-jährige Schülerin Martina Klein nach der Diskussion verblüfft. Im Anschluss wurde das Thema Upcycling zum Thema. Hier ist Afrika Europa voraus und der Austausch zwischen den Gruppen kann auf Augenhöhe ablaufen. Daher wurden Gedanken ausgetauscht und Techniken besprochen. Nach den Videokonferenzen wurde an den Projekten gearbeitet und z.B. versucht, die Upcyclingideen auf das jeweils andere Land zu beziehen.

Unterstützungen

Man benötigt die Hilfe externer Projektpartner, welche über die Organisation Engagement Global vermittelt werden können. Ein Planungsbudget für die spätere Projektumsetzung ist vorteilhaft, dieses muss allerdings nicht sehr groß sein. Die Hilfe von Kollegen ist nötig, da die Videokonferenzen manchmal die Stunden anderer Fächer betreffen.

Hindernisse

Terminfindung bei Videokonferenzen, das Problem muss sehr individuell gelöst werden. Der Austausch mit den Partnern im globalen Süden bedeuten ein hohes Maß an Flexibiltät und einen relativ langen Zeithorizont. Auch die Wahl des Themas ist wichtig. Es gilt Know-How auf beiden Seiten der Partnerschaft zu nutzen und trotzdem die Schüler zu motivieren.

Erfolge

Neue Kontakte und Möglichkeiten der Kooperation, erhöhtes Verständnis und ein neuer Blick auf Start-Up Aktivitäten und wirtschaftliche Tätigkeiten in Afrika.

Dauer der Umsetzung

zwischen 6-12 Monate

SCHULFORM

Berufliche Schule

ANSPRECHPARTNER:IN

martin.strauss@hla-gernsbach.de

INTERNETAUFTRITT

https://hla-gernsbach.de/

Die Grundidee für die Beteiligung am Projekt des Landes BW entstand im Schulleitungsteam, der Schulträger hat finanziell unterstützt. Die Schule hat eigenständig im weiteren Verlauf das Projekt auf weitere Klassen ausgeweitet und es ausgebaut. Die Lehrkräfte tragen das Projekt mit. Für diese werden interne sowie externe Schulungen angeboten und sie unterstützen sich gegenseitig. Auch werden Ideen der Schüler*innen aufgenommen

Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen

Warum wurden gerade diese Schulen zu Good Practice Schulen?

Vielfach sind diese Good Practice Projekte aufgrund der Initiative Einzelner entstanden.

Das waren häufig Schüler:innen oder Lehrer:innen. Grundsätzlich aufgeschlossene Schulleitungen und Lehrer:innen sind zumeist Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Projekte gewesen.

Partnerschaften sind ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung von Good Practice Projekten Wichtige Unterstützer waren vielfach Träger- und Fördervereine, häufig auch die Stadt oder die Dorfgemeinschaft mit bspw den Jugendstadträten, Bezirksamtskollegen, Kinder- und Jugendbüros u.ä. Ein weiterer wichtiger Partner war für Schulen auch das Jugendamt und die Sozialhilfeträger. Und häufig gaben auch andere Schulen einen kleinen Denkanstoß. Besonders hilfreich war auch das FreiDay Netzwerk und vor allem auch die Eltern, die bei vielen Projekten mit Rat und Tat zur Seite standen. Aber es gibt auch zahlreiche weitere Institutionen, die geholfen haben wie die Lernstatt Demokratie in Berlin, die bspw. als Inspiration für das Schüler:innen Haushalt Projekt diente.

Zumeist war es essentiell, dass die Schulen transparent gearbeitet haben und alle mitgenommen haben. Auch wichtig ist es, die geeigneten Strukturen für das eigene Projekt zu erschaffen. 

Die Schulen konnten relativ flexibel agieren und durften z.B. teilweise draußen unterrichten. Dazu war es dann aber notwendig, dass Freiwillige mit unterstützten, da die Personaldecke größer sein musste.

Wenn finanzielle Förderung notwendig war, schienen häufig Stiftungen oder Fördervereine einzuspringen, aber ab und zu fanden die Schulen sogar Sponsoren aus der Wirtschaft. Beim Thema Datenschutz hätten sich einige der Schulen mehr Hilfe gewünscht. Auch die technische Ausstattung ist nicht an allen Schulen gleich, weshalb sie nicht so schnell skalieren konnten wie gewünscht.

Die Schulen konnten relativ flexibel agieren und durften z.B. teilweise draußen unterrichten. Dazu war es dann aber notwendig, dass Freiwillige mit unterstützten, da die Personaldecke größer sein musste.

Mut zum Machen ist auf jeden Fall wichtig und den wünschen wir den vielen tollen Schulen in Deutschland auch weiterhin!

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Wir freuen uns gemeinsam mit euch euren Schulhackthon zu planen.
Bitte hinterlasst hier eure Kontaktdaten. Wir melden uns in Kürze.

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Was ist der Zukunftsrat?

Im Zukunftsrat kamen 108 unterschiedliche zufällig ausgewählte Menschen Lehrkräften, Eltern, Schüler:innen und Sonstigen mit Bezug zum Bildungssystem aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zusammen.

Die Zusammensetzung wurde nach unterschiedlichen Kriterien getroffen. Diese führte zu folgender Zusammensetzung:

Diese Menschen verteilen sich dabei u.a. auf 65% Frauen und 35% Männer. 19% waren Schüler:innen, 38% Eltern, 24% Lehrkräfte und 19% Sonstige (Erzieher:innen, Wirtschaft, Sozialumfeld Schule und weiteres). Außerdem vertraten die Teilnehmenden verschiedene Schulformen (31% Grundschulen, 3% Hauptschulen, 6% Real- und Sekundarschulen, 35% Gymnasien, 9% Gesamtschulen sowie 16% sonstige Schulformen). 25% der Mitglieder des Zukunftsrates haben einen Migrationshintergrund. Außerdem wurde eine Verteilung nach Bundesland- und Altersgruppenzugehörigkeit getroffen.
In insgesamt sechs virtuellen Sitzungen im Zeitraum vom 24. April 2021 bis 28. Juni 2021 entwickelten die Teilnehmenden des Zukunftsrates in einem deliberativen Verfahren die zentralen Elemente für ein Zielbild der Schule von Morgen. Unterstützt vom Input diverser Expert:innen, wurden in verschiedenen thematischen Sitzungen die Themen Vision, Werte, Kompetenzen, Lernfelder und Lernthemen der Zukunft diskutiert, kritisiert und durch mehrere Zwischenabstimmung gemeinsam verabschiedet.

Der erste Entwurf des Zielbildes aus dem Zukunftsrat wurde von den Teilnehmenden des #wirfürschule Hackathon vom 14.-18.06.2021 weiter diskutiert und bewertet. Das Feedback wurde anschließend ausgewertet, diskutiert und eingearbeitet. In der vorerst letzten Sitzung des Zukunftsrates am 28. Juni ist nun eine zweite Version des Zielbildes entstanden, welche in der Illustration und im Dokument zu sehen ist. Dieses Zielbild floss in das Gesamtkonzept ein, welches der Kultusministerkonferenz im Herbst vorgestellt wurde.